Australian Shepherd Hunderasse

Ernährung

Australian Shepherd hundesport
Australian Shepherd Hundesport – gpod/shutterstock.com

Wie viel Futter ein ausgewachsener Hund pro Tag isst, hängt natürlich von vielen Faktoren wie Größe, Körperbau, Aktivität und dem Alter ab. Hunde sind nicht anders als wir Menschen und daher benötigen nicht alle die gleiche Menge an Nahrung.

Ein aktiver Hund wie der Australian Shepherd wird mehr Futter benötigen, als zum Beispiel eine französische Bulldogge. Eine empfohlene Tagesdosis wären 1,5 bis 2,5 Tassen hochwertiges Trockenfutter pro Tag.

Aber wie gesagt, dies lässt sich pauschal nicht bestimmen und so sollte die Menge an Futter für jeden Hund individuell angepasst werden. Dabei spielt auch die Qualität von Hundefutter eine große Rolle. Je besser und hochwertiger es ist, desto besser wird es deinen Hund bei gleicher Menge ernähren.

Du solltest deinen Aussie in guter Form halten, indem du ihn zweimal am Tag mit einer vordefinierten Menge an Futter fütterst. Falls du dir nicht sicher bist, ob er übergewichtig ist, dann kannst du einen einfachen aber praktischen Test durchführen. Schaue von oben auf seinen Rücken bzw. Körper. Dabei sollte seine Taille gut sichtbar sein.

Oder du legst deine Hände auf seinen Rücken, die Daumen jeweils entlang der Wirbelsäule und die Finger gespreizt nach unten entlang dem Brustkorb. Du solltest dabei seine Rippen fühlen können, ohne dabei fest drücken zu müssen.

Eine dünne Fettschicht über den Rippen ist da normal. Falls du jedoch nichts anderes fühlen kannst, dann ist dein Australian Shepherd höchstwahrscheinlich übergewichtig und benötigt eine Diät beziehungsweise mehr Bewegung. Eventuell solltest du bei Übergewicht auch mit einem Tierarzt sprechen.

Kinder und andere Haustiere

Ein Australian Shepherd ist ein Hütehund und durch den angeborenen Hütetrieb dieser Rasse kann es dazu kommen, dass Kinder und andere Menschen von dem Aussie gehütet werden. Dies kann vor allem dann vorkommen, wenn er keine Herde hat, die er hüten kann. So müssen ihm diese natürlichen Eigenschaften bereits im jungen Alter abgewöhnt werden, damit er lernt, dass Kinder nicht zu einer Herde gehören.

Sobald sie diese Lektion gelernt und verstanden haben, sind Aussies wunderbare und tolle Begleiter für Familien mit Kindern. Auch die Kinder sollten lernen, wie sie sich einem Hund nähern und wann und wie sie den Vierbeiner anfassen.

Kleine Kinder zusammen mit einem Hund sollten immer beobachtet werden, um jegliches Beißen des Hundes sowie Schwanz- oder Ohrenziehen aufseiten der Kinder zu verhindern.

Australian Shepherd welpe
Australian Shepherd Welpe – Photo-SD/shutterstock.com

Bereits im Welpenalter sollte die ganze Familie, inklusive Kindern, in die Hundeerziehung mit eingebunden werden. Es ist generell zu empfehlen, eine Hundeschule zu besuchen, damit dem Hund bereits früh die Rangordnung in einer Familie beigebracht wird und er lernt, was er tun und machen darf und was nicht.

Ein Australian Shepherd Hund ist tolerant gegenüber anderen Hunden und generell nicht aggressiv. Doch bei Gefahren oder Notfällen weiß er sich zu wehren und schreckt auch vor größeren Hunden nicht zurück.

Am liebsten hat er natürlich Schafe oder anderes Vieh, welches er hüten kann. Und da die meisten Hundehalter ihm dies nicht bieten können, sollte daher auf genügend Beschäftigung geachtet werden. Ansonsten wird er sich eine Herde selbst suchen. Und da sind Menschen sowie Hauskatzen nicht ausgeschlossen und somit der Ärger vorprogrammiert.

Fazit

Ein Australian Shepherd ist ein intelligenter, attraktiver und anspruchsvoller Arbeitshund und benötigt unbedingt eine Beschäftigung, um glücklich zu sein. Schaue dir dieses tolle Video an, um noch einmal eine Zusammenfassung zu bekommen und erzähle uns anschließend in den Kommentaren über deine Erfahrungen mit einem Australian Shepherd oder ob du dir einen zulegen möchtest!

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