Die 32 beliebtesten Katzenrassen in Deutschland

California Spangled Cat

1971 hat sich der Hollywood-Star Paul Casey dafür eingesetzt, dass Wildkatzen nicht aussterben dürfen. Aus dem Grund hat er eine Katze herangezüchtet, die äußerlich den Wildkatzen ähneln. Zu den Vorfahren dieser Rasse zählen die American Shorthair, britisch Kurzhaar und Abessinier. Auch wenn die California Spangled Cat 1987 offiziell anerkannt wurde, so wurde ihr der Status in den 2000er Jahren wieder aberkannt.

Sie gilt also offiziell nicht mehr als eigenständige Rasse. Unter Kennern wird diese Katzenrasse allerdings weiterhin hoch gehandelt. Dies liegt daran, dass diese Großkatze besonders robust ist. Sie ist nicht, wie andere Katzen von Erbkrankheiten betroffen und lässt sich auch ansonsten sehr leicht pflegen. Sie liebt das Toben, ist verschmust, aktiv und sehr intelligent.

Thai Katze

Eines hat die Thai-Katze mit der Siamkatze gemeinsam. Sie beide stammen aus Thailand. Genauer gesagt aus der Region Siam. Aber auch ansonsten sind diese zwei Rassen eng miteinander verbunden. Bei der Siam-Zucht haben sich zwei Linien ergeben. Eine sehr schlanke, grazile Linie und eine bestehend aus kräftigeren Katzentypen. Während die schlankere Linie immer typischer für Siamkatzen wurde, steht der kräftigere Typ für die Thai-Katze.

Also im Grunde genommen der Urtyp der Siamkatze. Auch wenn diese Katzenrasse bereits auf eine Geschichte von über 700 Jahren zurückblicken kann, wurde sie in Deutschland erst 1927 ´systematisch gezüchtet. Charakterlich sind die Katzen sehr menschenlieb, aufgeschlossen und aktiv. Sie können nur schwer alleine sein und benötigen jeden Tag eine Portion Aufmerksamkeit.

Korat

Die Korat steht für Glück und positive Energie. Das silbergraue Fell im Zusammenspiel mit den smaragdgrünen Augen lassen diese Katzenrasse besonders elegant erscheinen. Und dies spiegelt sich auch im Charakter der Korat wider. Sie verhält sich königlich, ist aufmerksam und besonders intelligent. Durch ihre exzellente Sinneswahrnehmung schützt sie die Menschen optimal vor drohenden Katastrophen.

Diese Rasse stammt wie die Thai-Katze aus Thailand, allerdings aus der Region Korat. Bereits um 1350 findet die thailändische Glückskatze erste Erwähnungen in Büchern. Aufgrund ihrer Eigenschaft als Glückskatze wurde sie von vielen adligen bei Hochzeiten als Geschenk überreicht. Erst 1959 hat die Katze ihren Weg über Bangkok in die amerikanische Gesellschaft geschafft. Und von dort aus in die ganze Welt.

Tonkanese

Für Familien, die sich gerne mit ihren Haustieren beschäftigen, ist diese Rasse optimal. Sie liebt die Aufmerksamkeit, ist offen, gesellig und vor allem sehr neugierig. Gläser sollte man bei ihnen nicht auf dem Tisch stehen lassen. Es kann passieren, dass die Tonkanese diese vom Tisch schubst. Dabei ist die Tonkanese eine Mischung aus der Burma- und der Siamkatze.

Ein amerikanischer Schiffsarzt brachte diese Katzenrasse in den 1930er Jahren nach San Francisco. Allerdings hat die Tonkanese in die USA nicht für sehr viel Aufmerksamkeit gesorgt. Dies liegt daran, dass die Zucht dieser Rasse schwierig ist. Verpaart man zwei Tonkanesen miteinander, treten immer wieder Katzenbabys auf, die der Siam- oder Burmakatze ähneln. Doch in Kanada ist dies besonders positiv aufgenommen worden, sodass die Tonkanese dort 1965 offiziell als Rasse anerkannt wurde.

Chausie

Die Chausie soll vom Aussehen her der Wildkatze ähneln, aber den Charakter einer anhänglichen Hauskatze haben. Aus dem Grund hat man die Rohrkatze mit Hauskatzen gekreuzt, sodass diese Hybridrasse entstanden ist. Die Freiheits- beziehungsweise den Bewegungsdrang hat sich die Chausie allerdings bis heute bewahrt.

Besitzer bekommen eine aktive, neugierige Katze, die viel Platz in der Wohnung benötigt. Daher ist sie auch nicht unbedingt für Anfänger geeignet. Aber auch der zu zahlende Preis ist für diese Hybridkatze ein stolzer. Zwischen 7.000 und 10.000 Euro kostet diese Katzenrasse. Wie so viele Hybridrassen hat auch die Chausie ihren Ursprung in den USA um 1960.

Ocicat

Die Ocicat hat ihren Namen aufgrund der Ähnlichkeit zur Wildkatze Ozelot erhalten. Durch ihr exotisches Aussehen zieht sie immer wieder neugierige Blicke auf sich und erfreut sich immer größerer Beliebtheit bei Züchtern. Auch wenn die Ocicat ein wildes Verhalten vermuten lässt, so ist sie doch sehr zahm.

Sie ist eine optimale Familienkatze. Ihr Wesen ist ruhig, anschmiegsam und verschmust. Ihr Wesen ist athletisch und grazil zugleich. Dabei ist sie eher zufällig entstanden. Eine Frau namens Virginia Daly hat Siamkatzen mit Abessinier 1964 gekreuzt, sodass daraus die Ocicat entstanden ist. Doch erst 1987 wurde diese Katzenrasse in den USA offiziell anerkannt.

Fazit

Auch wenn Katzen die beliebtesten Haustiere in Deutschland sind, bringt die Zucht der Tiere Probleme mit sich. Viele Rassen weisen eine geringe Population auf. Dies führt dazu, dass viele Züchter mit Erbkrankheiten und Inzuchtproblemen zu kämpfen haben. Ebenso haben sich Züchter Genmutationen bei einzelnen Katzen, wie der Burma und der Siamkatze zunutze gemacht.

Erst durch solche Ausprägungen hat man vereinzelte Merkmale, wie zum Beispiel das wellige Fell bei einigen Katzen weiter ausgeprägt. Auffällig ist auch, dass viele Katzen ihren Ursprung in den USA haben und dort herangezüchtet wurden. Genauso wie die Entstehung der Hybridkatze. Auf der einen Seite möchte man eine liebe Hauskatze, aber dennoch das Aussehen einer Wildkatze.

Dafür zahlen Liebhaber auch gerne den stolzen Preis von 7.000 bis 10.000 Euro. Nichtsdestotrotz ist die Geschichte der Katze noch eine sehr junge, sodass davon auszugehen ist, dass sich die Beliebtheit dieser Tiere auch in Zukunft noch weiter ausbaut.

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