Hunde für Anfänger: Die 13 besten Hunderassen

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top hunde für anfänger

Du bist bereit, dir deinen ersten Anfängerhund zuzulegen und möchtest wissen, welche Hunde für Anfänger besonders geeignet sind? Wer noch nie einen Vierbeiner als ein Haustier besessen hat, sollte vor allem um anspruchsvolle Hunderassen einen großen Bogen machen. Auf dieser Seite stellen wir dir eine Liste mit 13 Hunderassen für Anfänger vor, die besonders für Menschen ohne Hundeerfahrung geeignet sind.

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Herzlich willkommen in der wunderbaren Welt der Hunde! Ist es nicht aufregend, zum ersten Mal ein Hundebesitzer zu werden? Doch seien wir mal ehrlich, man kann auch ein bisschen überwältigt sein.

Es gibt so viele verschiedene Hunderassen da draußen und vor allem für Anfänger kann es richtig schwer werden, einen passenden Anfängerhund auszuwählen.

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Als Welpen sind alle Hunde süß, doch bevor du dir den nächstbesten Welpen mit nach Hause nimmst, solltet du vor allem als ein Anfänger vorher einige Dinge beachten.

Welcher Hund passt zu mir?

Bist du ein aktiver oder eher ruhiger Mensch? Du musst dir nämlich sicher sein, dass du deinem neuen Vierbeiner genügend Bewegung und Auslauf bieten kannst.

Falls du nach einem faulen Schoßhund suchst, dann sind energiereiche Hunderassen, wie zum Beispiel der Australian Shepherd, nicht die richtigen Hunde für dich.

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Hast du zudem genügend Zeit, einen Welpen aufzuziehen? Sich um einen zu kümmern, ist mit viel Arbeit und Geduld verbunden. Welpen sind nicht stubenrein, müssen trainiert werden und um häufige Tierarztbesuche kommt man auch nicht herum.

Wenn dies für dich nach zu viel Arbeit klingt, dann solltest du dich mit dem Gedanken befassen, besser einem erwachsenen Hund aus dem Tierheim ein neues Zuhause zu bieten.

Zudem können dich die Mitarbeiter aus einem guten Tierheim beraten und dir dabei helfen, den geeigneten Hund für einen Anfänger zu finden.

Überlege dir vorher auch, ob du dich um einen Vierbeiner kümmern kannst, der viel Pflege benötigt. Alle Hunde haben ihre Grundbedürfnisse, doch einige brauchen eine extra Portion Pflege. Wir haben für dich 13 Anfängerhunde zusammengestellt, um dir bei deiner Auswahl zu helfen.

Die 13 besten Hunde für Anfänger

Hunderassen für Anfänger
Hunderassen für Anfänger – Pinterest Pin

Es gibt weit über 400 Hunderassen da draußen und so ist es doch verdammt schwer, sich für einen Hund zu entscheiden. Glücklicherweise hat jede Hunderasse relativ vorhersehbare Eigenschaften, wie die Größe, die Persönlichkeit oder den Pflegebedarf.

Während jeder Hund individuell ist, so gibt es Persönlichkeitsmerkmale, die mit einer Hunderasse verbunden sind.

Diese Merkmale helfen dir dabei, den passenden Anfängerhund für deine Familie und deinen Haushalt zu wählen. Hier sind 13 der besten Hunderassen für Anfänger:

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1. Golden Retriever

Golden-Retriever-portrait

Der Golden Retriever – Joop Snijder/shutterstock.com

Der Golden Retriever ist nicht nur der Inbegriff eines Familienhundes, sondern auch bestens als ein Anfänger-Hund geeignet.

Er wurde Ende des 19. Jahrhunderts von einem Züchter in Schottland aus einem gelben Labrador Retriever und zwei anderen Hunderassen gezüchtet. Dieser mittelgroße Apportierhund ist glücklich, treu, ruhig, anhänglich und aktiv.

Ein Golden Retriever ist zudem ein intelligenter, lernfreudiger und anpassungsfähiger Vierbeiner, welcher in den meisten Haushalten gut zurechtfindet.

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Er benötigt jedoch aktive Menschen, die sich ausgiebig mit ihm beschäftigen. Nur dann ist er auch für Anfänger und unerfahrene Hundehalter geeignet.

Dieser Hund ist sehr freundlich und verträgt sich auch gut mit anderen Hunden und Haustieren. Wie du einen Hund und Katze zusammenführen kannst, erfährst du übrigens hier.

Die Lebenserwartung eines Golden Retriever liegt bei 10 bis 12 Jahren und er erreicht eine Schulterhöhe von bis zu 60 cm.

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2. Pudel

Pudel Hund für Anfänger

Der Pudel – Lim Tiaw Leong/shutterstock.com

Der Pudel ist nicht nur eine bekannte, sondern auch eine sehr beliebte und vielseitige Hunderasse. Ein Pudel wird in vier Größen unterteilt: den Toy-Pudel, Zwergpudel, Kleinpudel sowie den Großpudel.

Egal, für welchen dieser vier du dich entscheiden solltest, Pudel sind generell großartige Hunde für Anfänger. Sie sind sehr intelligente Vierbeiner mit einem unglaublichen Temperament und lassen sich zudem recht einfach trainieren.

Pudel sind energisch und lieben ausgedehnte Spaziergänge. Sie sind sehr anpassungsfähig, nicht aggressiv und kommen auch mit Kindern gut aus. Mit der richtigen Sorgfalt findest du mit einem Pudel wahrscheinlich einen wunderbaren Begleiter fürs Leben.

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Einzig sein gelocktes Fell benötigt besondere Pflege und muss zudem regelmäßig geschoren werden. Die Lebenserwartung bei einem Pudel beträgt 12 bis 15 Jahre.

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3. Deutsche Boxer

Deutsche Boxer hund für anfänger

Der deutsche Boxer – Joshua Oxendale/shutterstock.com

Der deutsche Boxer ist ein mittelgroßer bis großer, muskulöser, verspielter und sehr aktiver Hund mit einem recht quadratischen Körperbau. Sein Fell ist kurz, glatt und somit recht pflegeleicht.

Der typische Boxer ist ein intelligenter und freundlicher Vierbeiner, immer wachsam und furchtlos. Er ist seiner Familie gegenüber freundlich, liebenswert und liebt es zu spielen.

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Deutsche Boxer reifen sogar nur sehr langsam und benehmen sich in den ersten drei Jahre eher wie große, wilde Welpen. Somit ist diese Hunderasse nur für aktive Menschen bzw. Anfänger geeignet, da er viel Bewegung benötigt.

Fremden gegenüber ist er meistens misstrauisch, was ihn somit auch zu einem guten Wachhund und Beschützer auszeichnet.

Der Boxer ist ein guter Hund für Anfänger, benötigt allerdings aufgrund seines selbstbewussten und furchtlosen Charakters eine konsequente Führung, da er auch gerne etwas eigensinnig ist und seinen Dickkopf hin und wieder durchsetzen möchte.

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Die Lebenserwartung bei einem deutschen Boxer beträgt 10 bis 13 Jahre. Buch-Tipp: Boxer (Praxiswissen Hund)* (bei Amazon)

4. Bichon Frise

Bichon Frise Hund für erstbesitzer

Bichon Frise – Mark McElroy/shutterstock.com

Der Bichon Frise ist ein fröhlicher, kleiner Hund und gehört zu den ältesten Hunderassen Europas. Je nach Felllänge sieht er auch etwas aus, wie ein hüpfender Wattebausch.

Sein markantes Fell ist immer weiß, seidig-dünn und muss regelmäßig gebürstet und geschnitten werden, damit es nicht verfilzt.

Dieser Vierbeiner ist neugierig, clever, anpassungsfähig und gehört ebenfalls zu den Anfänger Hunderassen. Er überzeugt Menschen durch sein wundervolles Wesen voller Fröhlichkeit und Charme.

Aufgrund seiner Größe kommt ein Bichon Frise auch bestens in Wohnungen und Städten zurecht, solange für ausreichend Auslauf in der Natur gesorgt wird.

Er genießt Spaziergänge und liebt Beschäftigung. Man sollte jedoch vor dem Kauf dieser Rasse beachten, dass ein Bichon Frise Hund nicht gerne alleine ist.

Falls du den ganzen Tag auf der Arbeit bist und diesen tollen Hund alleine lassen musst, dann kann es passieren, dass er an Trennungsangst leidet und destruktiv wird.

Ein großer Pluspunkt ist, dass diese Anfänger Hunde keine oder nur sehr wenig Haare verlieren. Dadurch wird er oft auch als ein Allergiehund bezeichnet, was jedoch wissenschaftlich nicht belegt werden konnte. Die Lebenserwartung eines Bichon Frise liegt bei 12 bis 15 Jahren.

5. Labrador Retriever

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Blanscape/shutterstock.com

Der Labrador Retriever ist wohl einer der bekanntesten und beliebtesten Hunderassen in Deutschland. Ursprünglich wurde er als ein Apportierhund für die Jagd gezüchtet und war zudem auch besonders für seine Wasserliebe bei Fischern begehrt.

Heute wird ein Labrador Retriever hauptsächlich als ein Familienhund gehalten, doch aufgrund seiner bemerkenswerten Vielseitigkeit wird er auch gerne als ein Spürhund oder Blindenführer eingesetzt.

Sein Wesen und Charakter kann man als freundlich, anpassungsfähig, fröhlich, verspielt, intelligent und auch belastbar bezeichnen.

Ein Labrador Retriever gehört zwar zu den ruhigen Hunderassen, benötigt aber neben engen Familienanschluss auch viel Bewegung und eine Beschäftigung, um ein glückliches Hundeleben zu führen.

Der Labrador Retriever ist ein wundervoller Hund für Anfänger, gehört jedoch in einen aktiven Haushalt – gerne auch mit Kindern. Er liebt neue Aufgaben und lässt sich somit auch recht leicht trainieren.

Er kann stundenlang spielen und hat nichts gegen eine Runde Joggen. Ohne ausreichende Bewegung wird sich diese Hunderasse schnell langweilen und zudem übergewichtig werden. Das Fell ist pflegeleicht und muss nur regelmäßig gebürstet werden.

Der Labrador Retriever ist mittlerweile leider ein Modehund geworden und wird oft ohne jegliche Sorgfalt gezüchtet. Daher solltest du dir für Welpen einen guten und erfahrenen Züchter suchen. Die Lebenserwartung eines Labrador Retriever beträgt 10 bis 12 Jahre.

6. Mops

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Der Mops – Yuttana Jaowattana/shutterstok.com

Der kleine Mops ist eine weitere Hunderasse, die so ziemlich jedem bereits mehr oder weniger bekannt sein sollte. Er hat bei vielen Menschen den Ruf eines faulen und übergewichtigen Hundes. Und in der Tat ist ein Mops keine Sportskanone, doch übergewichtig werden Hunde nur, wenn die Besitzer versagen.

Er ist besonders bekannt für die kurze und platte Schnauze, für seine großen Augen und Hautfalten. Gezüchtet wurde dieses Tier als ein reiner Begleithund und genau das ist er auch.

Dieser liebenswürdige Anfängerhund ist nicht aggressiv, stets gut gelaunt und anhänglich. Ein Mops sehnt sich nach Zuneigung und verbringt am liebsten seine Zeit in der Nähe seines Halters, sei es auf dem Schoß oder zwischen den Füßen.

Und wenn er zu lange alleine gelassen wird, dann kann er durchaus anfangen zu jammern, was deine Nachbarn wahrscheinlich nicht mögen werden.

Möpse sind charmante und lebenslustige Hunde, welche sich sehr gut für Anfänger eignen und auch bestens mit Kindern auskommen können.

Eine Wohnung ist ebenfalls kein Problem, solange genügend Auslauf geboten wird. Das kurze Fell haart zwar das ganz Jahr über, benötigt jedoch keine besondere Pflege.

Einzig die Augen und Hautfalten im Gesicht sollten täglich ausgewischt werden. Ein gesunder Mops hat eine hohe Lebenserwartung und wird zwischen 12 und 14 Jahren alt.

7. Papillon

Papillon welpe Hund für Anfänger

Der Papillon – Sergey Lavrentev/shutterstock.com

Die korrekte Rassebezeichnung für einen Papillon lautet kontinentaler Zwergspaniel, von dem es zwei verschiedene Formen gibt – den Papillon und den Phalene.

Dieser kleine Vierbeiner wird gerne als ein idealer Begleithund bezeichnet und aufgrund seiner kleinen Größe gehört der Zwergspaniel auch zu den kleinsten Hunden aller Hunde.

Ein Papillon wird nämlich nur 2 bis 5 Kilogramm schwer und erreicht eine Schulterhöhe von ca. 28 Zentimetern. Man sollte sich von seiner geringen Größe jedoch nicht blenden lassen, denn in dem kleinen Papillon steckt viel Temperament.

Er ist ein selbstbewusster, robuster und intelligenter Vierbeiner, welcher sich auch leicht erziehen lässt. Aufgrund seiner geringen Größe kann er auch problemlos in der Stadt in einer Wohnung gehalten werden und passt sich zudem wunderbar ins Familienleben ein.

Wie jeder andere Hund auch, benötigt er seinen täglichen Auslauf, um sich wohl zu fühlen. Einfache Spaziergänge sind hier aber meistens ausreichend.

Sein Fell ist zwar recht lang, doch regelmäßiges Bürsten und Kämmen reicht meistens aus. Zudem muss es nicht getrimmt werden.Der kleine Papillon hat eine Lebenserwartung von 13 bis 15 Jahren.

8. Cavalier King Charles Spaniel

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Best dog photo/shutterstock.com

Der Cavalier King Charles Spaniel ist ein sehr ruhiger, anhänglicher und geduldiger Hund und wird kurz auch gerne „Charlie“ genannt. Er ist ein wahrer Gesellschafts- und Begleithund, der seinen Ursprung in Großbritannien hat.

Dieser Kleinhund ist ein freundlicher und angenehmer Familienhund. Er ist eine tolle Option, wenn du einen Vierbeiner haben möchtest, der sich gerne auf dein Schoß kuschelt.

Der Cavalier King Charles Spaniel genießt lange Spaziergänge und kommt auch gut in Städten zurecht, solange er sich in einem Park austoben kann.

Mit Kindern spielt er generell gerne und ist auch für ältere Menschen sowie Senioren ein gutmütiger Begleiter. Er ist aber auch ein guter Hund für Anfänger und liebt es, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen.

Diese kleine Hunderasse erreicht eine Schulterhöhe von ca. 33 Zentimetern und kann bis zu 8 Kilogram schwer werden. Die Lebenserwartung eines Cavalier King Charles Spaniel liegt bei 9 bis 14 Jahren.

9. Zwergspitz (Pomeranian)

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Der Pomeranian – barinovalena/shutterstock.com

Wie der Name schon sagt, ist ein Pomeranian ein Zwerg und gehört zu der Spitzhunderasse. Dieser Anfängerhund ist sehr klein und wiegt oft weniger als 3 kg. Daher ist er besonders gut für kleine Wohnungen in Städten geeignet.

Diese Rasse ist sehr lebhaft, liebevoll, intelligent und liebt die Aufmerksamkeit von seinem Besitzer. Er ist ein Winzling, besitzt jedoch eine große Persönlichkeit und strahlt auch viel größeren Hunden starkes Selbstbewusstsein aus.

Ein Pomeranian ist zudem eine kleine Fellkugel, sodass das Haarkleid besondere Pflege benötigt. Der Zwergspitz ist normalerweise ein ziemlich gesund Vierbeiner und hat eine Lebenserwartung von 12 bis 16 Jahren.

10. Französische Bulldogge

Französische Bulldogge hund für anfänger

Sbolotova/shutterstock.com

Die Französische Bulldogge ist ein sehr beliebter Begleithund, welcher auch gerne einfach nur “Bully” genannt wird. Die kleine Hunderasse ist für Anfänger sowie Familien mit Kindern gut geeignet.

Eine gesunde Französische Bulldogge ist aufgeweckt, lebhaft, verspielt und verschmust. Sie geht gerne spazieren und hat einen gewissen Beschützerinstinkt.

Dieser Hund ist jedoch weder aggressiv, noch bellt er viel. Besitzer eines Bully-Hundes sind immer wieder von dem Charme und der Anpassungsfähigkeit begeistert.

Eine Französische Bulldogge erkennt man vor allem an dem kleinen, aber muskulösen Körperbau, den großen und aufrecht stehenden Ohren sowie dem stumpfnasigen Gesicht.

Dieser sehr beliebte Anfängerhund sollte nicht mehr als 14 Kilogramm schwer werden und kommt auf eine Schulterhöhe von bis zu 35 Zentimetern.

Die Lebenserwartung einer Französischen Bulldogge beträgt im Durchschnitt 10 bis 12 Jahre. Aufgrund der großen Beliebtheit ist diese Rasse jedoch überzüchtet und häufig von Geburt an krank.

Bitte informiere dich vor einer Anschaffung ausführlich über alle Krankheiten und Probleme dieser Hunderasse. Buch-Tipp: Das Bully-Buch: Französische Bulldoggen* (bei Amazon)

11. Yorkshire Terrier

Yorkshire Terrier Welpen Hund

Yorkshire Terrier Welpe – Vivienstock/shutterstock.com

Der Yorkshire Terrier kommt ursprünglich aus dem Norden Englands und wir kurz auch häufig “Yorkie” genannt. Er gehört nicht nur zu den kleinen Terrier, sondern ist auch der kleinste von allen und wird laut Standard nur bis zu 3,2 Kilogramm schwer.

Ein Yorkshire Terrier ist trotz seiner geringen Größe ein sehr lebhafter, aktiver und verspielter Hund, welcher ausgiebige Spaziergänge liebt und aufgrund seines Jagdinstinkts auch gerne einmal auf Mäusejagd geht.

Er wird auch oft als der ideale Stadthund bezeichnet, kann sich jedoch größeren Artgenossen gegenüber auch einmal aggressiv verhalten. Auch neigt er zur totalen Selbstüberschätzung und fühlt sich vor allem in Sicherheit, sei es auf dem Arm oder im Korb, besonders stark.

Sein langes Haar ist pflegeintensiv und sollte täglich gekämmt werden. Er eignet sich bestens als ein Familienhund und ist auch für Anfänger und Erstbesitzer eine tolle Wahl.

Allein bei Kindern sollte man aufpassen, da es sich bei dem Yorkshire Terrier um einen kleinen und körperlich sehr zarten Hund handelt.

Zudem sollte man wissen, dass er als ein Kleintier eingestuft ist und somit auch in Wohnungen gehalten werden kann, in denen ein allgemeines Hundehalteverbot gilt.

Trotzdem sollte hier vor dem Kauf die Rechtsprechung mit dem Vermieter geklärt werden, um möglichen Ärger zu vermeiden. Der Yorkshire Terrier hat eine ungefähre Lebenserwartung von 15 Jahren.

12. Malteser

Malteser Hund im Park

Der Malteser – Kimrawicz/shutterstock.com

Über die genaue Herkunft eines Malteser-Hundes ist man sich nicht genau einig, doch man ist sich ziemlich sicher, dass er zu den ältesten Hunderassen gehört. Er lebte rund um das zentrale Mittelmeer und war für die Bekämpfung von Mäusen und Ratten zuständig.

Doch recht schnell überzeugte er mit seinem schneeweißen, langen Haarkleid und seinem charmanten Wesen die feine Gesellschaft. Heute ist der kleine, lebhafte und intelligente Malteser ein beliebter Begleithund.

Er wird gerne als der ideale Hund für Senioren bezeichnet und ist auch für Anfänger eine tolle Option. Der Malteser ist für einen gemütlichen Spaziergang immer zu haben und im Umgang mit Kindern zeigt er Geduld und Anpassungsfähigkeit.

Du solltest dir vor der Anschaffung jedoch im Klaren sein, dass sein schönes, glattes Seidenhaar viel Pflege benötigt. Sein Fell muss täglich gekämmt werden und der Bart nach jeder Mahlzeit gereinigt werden.

Auch die Afterregion muss nach jedem Spaziergang gründlich sauber gemacht werden, damit das Haarkleid weiß und rein bleibt. Die Lebenserwartung eines Malteser-Hundes liegt bei 12 bis 14 Jahren.

Zudem erreichen sie eine Schulterhöhe von bis zu 25 Zentimetern und haben eine Gewichtsspanne von 1 bis 2,5 Kilogramm.

13. Labradoodle

Labradoodle Hund im Park

Labradoodle – The Dog Photographer/shutterstock.com

Der Labradoodle ist ein Hybridhund, da seine Elterntiere zwei unterschiedlichen Rassen angehörten. Ein australischer Züchter hatte einen Labrador mit einem Pudel (eng. Poodle) gekreuzt, um einen Allergiehund zu entwickeln.

Herausgekommen ist ein mittelgroßer bis großer Begleithund, welcher 23 bis 30 Kilogramm schwer wird und eine Schulterhöhe von bis zu 63 Zentimetern erreichen kann.

Heute ist der Labradoodle ein beliebter Hund in Deutschland, da er die Eigenschaften eines Pudels sowie Labradors vereint. Es sind kluge, fröhliche, anhängliche und familienfreundliche Haustiere, welche sich bestens für aktive Anfänger und Familien mit Kindern eignen.

Je nach Haarkleid kann ein Labradoodle sehr pflegeintensiv sein. Der Labradoodle keine anerkannte Hunderasse und die Lebenserwartung eines gesunden Tieres liegt bei 12 bis 15 Jahren.

Welche Hunde sich für Anfänger nicht eignen

Vor der Anschaffung eines Hundes oder generell eines Haustieres sollte man sich vorher genau überlegen, ob am wirklich die Zeit, Geduld und den Platz für einen Hund hat.

Ein gesunder Vierbeiner wird locker 10 oder mehr Jahre alt und auch die Unterhaltskosten sollten hierbei nicht vernachlässigt werden. Du solltest dir vorher in Ruhe deiner Wünsche und Möglichkeiten bewusst werden.

Viele Menschen machen den Fehler, dass sie sich hauptsächlich Bilder anschauen und eine Hunderasse für Anfänger nur anhand des Aussehens auswählen.

Für Erstbesitzer und Anfänger ist es generell recht klug, sich von großen Hunderassen fernzuhalten, die als schwierig, distanziert, unabhängig, aggressiv und willensstark beschrieben werden.

Ich möchte jedoch klarstellen, dass es keine “schlechten” Hunderassen gibt. Jede Rasse hat ihre speziellen Eigenschaften und viele von ihnen sind sehr herausfordernd und sollten daher nur von erfahrenen Hundehaltern gehalten werden, damit sie nicht im Tierheim landen, nur weil ein Besitzer mit seinem Hund überfordert ist.

Lese dir auch bitte unseren Beitrag über „Hund adoptieren oder kaufen“ durch, welchen du hier findest. Wir hoffen, dass dir die Liste der Hunde für Anfänger geholfen hat und wünschen dir viel Freude mit deinem neuen Begleiter!

Hast du dich bereits für eine Rasse entschieden? Erzähle uns und den Lesern unten in den Kommentaren, für welche Hunderasse du dich entscheiden  würdest.

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3 Kommentare zu „Hunde für Anfänger: Die 13 besten Hunderassen“

  1. Also erstmal finde ich den Beitrag nicht schlecht. Gerade für Anfänger. Ein großes ABER gibt es beim Yorki. Es sind trotz ihrer Größe Jagthunde, sie wirden gzüchtet um Mäuse und Ratten fern zu halten. Selbst habe ich ein Yorki und er hat ne Menge Power. Er flitzt am Fahrrad, die Leute staunen immer, aber am Rad zu glitzen ist seine größte freude. Er hat Energie für 10 Hunde. Er ist intelligent und braucht auch was fürs Köpfchen. Er spielt Ball und ich habe 2 kleine Kinder, die Hunde waren vorher da, und nicht nur Hunde brauchen Erziehung auch Kinder, deswegen finde ich die Aussage ehr schwammig. Meine Kinder kennen das Leben mit Hubd und wissen das sie gewisse Dinge nicht dürfen. Wenn die Kidz Wild sind verziehen sich meine Hunde ins Schlafzimmer. Oder mein Yorki macht mit^^
    Ich finde generell sollte sich mehr belesen werden über eine Rasse, viele Leute kaufen nach „Chic“ und dann… wie sie schrieben, ein Tierheim-Hund.
    Deswegen nur eine kleiner Erfahrungsbericht meinerseits über ein kleinen Energiegeladenen Hund. Oft entscheidet nicht mal die Größe über die eigene Energie

  2. Wir sind auch Ersthundebesitzer und zwar von einem und inzwischen einem zweiten – Berner Sennhund. Unsere Familie umfaßt uns Eltern und 3, inzwischen erwachsenen Kindern, von denen der jüngste Sohn noch zu Hause wohnt. Die beiden Berner, Luna 6Jahre und Simba 1Jahr, gehören einfach zu unserer Famile. Im Fellwechsel treiben sie einen schon mal für eine Zeit in den Wahnsinn, da ist der Staubsauger im Dauereinsatz. Aber sie sind echte Familienmitglieder, wahnsinnig anhänglich und verschmust, andererseits echte Schutzhunde, wenn jemand unserem Heim zu nahe kommt. Vom Wesen her sind sie sehr gutmütig, verspielt, gelehrig und sie freuen sich über ausgiebige Spaziergänge (6 Stunden Wanderung in den Alpen, danach waren sie beide platt). Eine sehr familienfreundliche Rasse, die aber sehr anhänglich ist und viel Kontakt zu ihren Menschen braucht. Auch Kinder, wenn die Tiere sie gewohnt sind, sind für diese Hunde kein Problem. Die Freude der Hunde, wenn ihr Rudel abends oder am Wochenende so allmählich wieder komplett wird, ist unbeschreiblich.

  3. Also ich muss auch mal sagen das ich den Beitrag sehr gut finde und es sicherlich für viele eine große Hilfe ist die überlegen einen Hund bei sich aufzunehmen. Mein 1. Hund war ein Dobermann, der für mich persönlich völlig unkompliziert war, der 2. war ein Rottweiler Mix und jetzt bin ich bei der Königsdisziplin angekommen. Mein jetziger treuer Begleiter ist ein Kaukasen Mix adoptiert aus Griechenland. Ich muss sagen, bei einem Hundeanfänger wäre das zum scheitern verurteilt gewesen und durch Mangelnde Aufklärung landen diese Hunde leider ständig im Tierheim wo sie dann meistens leider auch bis zum bitteren Ende bleiben.

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