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Diese 33 Hunderassen sollten Anfänger meiden

Diese Hunderassen sind nichts für Anfänger
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Nicht selten wollen Hundeanfänger unbedingt einen bestimmten Rassehund haben. Es wird nur auf das Aussehen geachtet und meistens vernachlässigt, dass es auch sehr temperamentvolle und hartnäckige Hunde gibt, die nur schwer zu erziehen sind und einen unerfahrenen Hundehalter schnell überfordern.

Wir empfehlen grundsätzlich, sich erst einmal im örtlichen Tierheim umzuschauen, doch in diesen Beitrag möchten wir dir Hunderassen vorstellen, die für dich eine richtige Herausforderung sein können.

Erfahre weiter unten, welche Hunde die ungehorsamsten sind, welche als Sinnbild für Qualzucht gelten, für die Schönheit leiden müssen und oft an Rassekrankheiten erkranken. Es gibt aber auch weiterhin Rassen, welche für Menschen gefährlich werden können und nur von erfahrenen Hundebesitzern mit einem starken Charakter gehalten werden sollten.

Siberian Husky

Siberian Huskies sind wunderschön und bekanntlich ausgezeichnete Schlittenhunde. Sie haben einen stark ausgeprägten Bewegungsdrang und sind für Anfänger und Familien nur dann geeignet, wenn ihnen genügend Auslauf zur Verfügung steht.

siberian husky
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Sie müssen täglich ausgiebig beschäftigt und bewegt werden. Diese Hunde können sehr hartnäckig und stur sein, da sie sich nicht gerne unterordnen. Wenn das Drama einmal losgeht, wird geheult was das Zeug hält und deine Nachbarn alles andere als begeistern.

Französische Bulldogge

Die französische Bulldogge gehört zu den beliebtesten Hunderassen in Deutschland. Muskulöser, kurzer und gerundeter Körperbau mit kurzem Fang und Fledermausohren. So könnte man kurz und knapp das Äußerliche beschreiben. Sie gelten als verspielt, leicht erziehbar, aufmerksam und kinderlieb.

Französische Bulldogge
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Der Bully, so wird er nämlich auch gerne genannt, ist leider aber die Qualzucht – Hunderasse schlechthin. Aufgrund der Kurzköpfigkeit haben sie oft genetisch angelegte gesundheitliche Probleme, welche schnell sehr kostspielig werden können.

Chihuahua

Chihuahua ist eine mexikanische Hunderasse und sogar die kleinste der Welt. Somit sehen sie auch ziemlich winzig und unschuldig aus! Doch generell gilt ja; je kleiner der Hund, desto frecher und lauter wird es.

Chihuahua
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Ein Chihuahua hat ein riesiges Ego, er steht gerne im Mittelpunkt und kann ein wahrer Kläffer sein. Ja, er kommt sich oft viel größer vor, als er in Wirklichkeit ist. Auch viel größeren Hunden gegenüber. Dies kann vor allem unerfahrene Hundehalter schnell überfordern.

Beagle

Ein Beagle ist ein schlauer Hund, welcher weiß, was er will. Aufgrund seines ausgeprägten Jagdtriebes kann dieser Vierbeiner schnell das Weite suchen und im Wald oder Gebüsch verschwinden, weil er zum Beispiel einen Hasen gesehen hat.

Beagle
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Wenn du dieser Hunderasse nicht von Anfang an klarmachst, wer der Rudelführer ist, dann wird er dir auf der Nase tanzen und dir sagen, wo es langgehen soll. Hunde, welche ursprünglich als Jagdhunde gezüchtet wurden, brauchen eine sehr starke Hand, sonst hilft das viele Rufen nicht, wenn er energisch ein Ziel verfolgt.

Dobermann

Der elegante Dobermann gehört zu den intelligentesten Hunderassen der Welt. Aufgrund seiner ausgezeichneten Fähigkeiten als ein Wachhund ist diese Rasse keinesfalls für Anfänger geeignet.

Dobermann Hund
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Er wird zwar heute nicht mehr so scharf und aggressiv gezüchtet wie früher, jedoch ist er immer noch sehr mutig und stets bereit, sein Rudel und Revier zu verteidigen. Ein Dobi muss von Beginn an sehr konsequent erzogen werden, da er auch eine recht niedrige Reizschwelle besitzt und Fremden gegenüber stets misstrauisch ist.

Jack Russell Terrier

Der ebenfalls sehr intelligente und teils auch hartnäckige Jack Russell Terrier ist ein äußerst aktiver und lebhafter Vierbeiner. Er braucht trotz seiner recht kleinen Größe viel Bewegung und möchte zudem geistig gefördert werten.

Jack Russell Terrier
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Bei Spaziergängen sollte man stets achtsam sein, damit der ursprüngliche Jagdhund nicht im Unterholz verschwindet, da er immer noch einen sehr ausgeprägten Jagdtrieb hat.

Australian Shepherd

Der Name dieser wunderschönen Hunderasse täuscht, denn sie stammen eigentlich nicht aus Australien ab, sondern aus den USA. Früher wurde dieser Hund vor allem auf amerikanischen Farmen als ein zuverlässiger Hütehund gebraucht.

Australian Shepherd
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Ein Australian Shepherd ist kein Vierbeiner für jedermann, weil er ein sehr ausdauernder Hund ist und täglich viel Beschäftigung benötigt. Dieser Hund kann nicht einfach den ganzen Tag alleine zu Hause bleiben und sollte mit seinen knapp 55 Zentimetern keineswegs in einer Stadtwohnung gehalten werden.

Dalmatiner

Der Dalmatiner ist wohl vor allem seit der Familienkomödie “101 Dalmatiner” jedem bekannt. Was viele jedoch nicht wissen, ist, dass Dalmatiner-Welpen überdurchschnittlich oft taub auf die Welt kommen.

Dalmatiner
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Ein Dalmatiner ist zwar meist ein freundlicher und offener Familienhund, jedoch definitiv kein Stubenhocker. Der mittelgroße Hund braucht für ein glückliches Leben viel Bewegung samt geistiger Herausforderungen und ist einfach nicht der richtige für Vollzeit-Berufstätige.

Akita

Der Aktia kommt ursprünglich aus Japan und gehört zu den ältesten Hunderassen. Er wurde früher für die Jagd verwendet und ist eigentlich ein ruhiger und selbstbewusster Hund.

Akita
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Wer sich einen Akita Inu anschaffen möchte, sollte bereits die hier benötigte Hundeerfahrung mitbringen und auch etwas von den Eigenschaften der asiatischen Hunde verstehen. Sein eigenwilliger Charakter benötigt eine sichere und starke Führung und ist nur für diejenigen eine Empfehlung, die die nötige Zeit und vor allem auch Lust mitbringen, sich mit dem Vierbeiner täglich zu beschäftigen.

Deutscher Schäferhund

Der Deutscher Schäferhund ist ein Klassiker rund um den Globus. Dieser Hütehund wurde früher hauptsächlich dafür gezüchtet, um Schafe in Schacht zu halten. Er ist jedoch auch ein nervenstarker und ausgezeichneter Wachhund.

schäferhund
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Diesen professionellen Arbeitshund sollten Hunde-Anfänger meiden. Er benötigt eine konsequente Erziehung, um sich unterordnen zu können. Zudem neigen Deutsche Schäferhunde aufgrund von Überzüchtungen zu Problemen mit Hüft- und Ellenbogengelenken.

Cane Corso Italiano

Der Cane Corso Italiano (italienische Dogge) ist ein äußerst eleganter und vor allem großer Hund mit einem muskulösen Körperbau. In Deutschland wird er in manchen Bundesländern als ein Listenhund geführt, was für Anfänger alleine schon alles andere als empfehlenswert ist.

Cane Corso Italiano
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Um einen Cane Corso zu erziehen ist viel Fingerspitzengefühl und Wissen erforderlich. Bei falscher oder schlechter Erziehung wird dieser Hund aufgrund seiner Größe, Stärke und dem Schutztrieb kaum zu kontrollieren sein. Liebe Anfänger, Finger weg!

Shih Tzu

Ein Shih Tzu wird meist als ein kluger, aber auch arroganter Hund beschrieben. Er steht gerne im Mittelpunkt, um genügend Streicheleinheiten abzubekommen. Dafür lässt er sich nicht selten auch den einen oder anderen Trick einfallen, um Frauchen und Herrchen zu überraschen. Ja, er ist ein ziemlich kluger Hund!

Shih Tzu
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Doch von Natur aus intelligente Hunderassen gelten auch als stur, was die Erziehung betrifft. Er braucht die Nähe zu seiner Familie und ein konsequentes Training mit vielen Wiederholungen. Zudem ist die Pflege eines Shih Tzus sehr aufwendig, da das Fell sehr lang wird und über den Boden schleifen kann, wenn es nicht regelmäßig gekürzt wird.

Border Collie

Diese Hunderasse ist nicht nur wunderschön, es ist auch immer wieder faszinierend einen Border Collie bei seiner täglichen Arbeit zuzusehen. Mit einem angespannten Körper und stets fokussiert schleicht er langsam weiter, seine Schafe (oder Enten) immer fest im Blick.

Border Collie
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Doch für Nicht-Schäfer ist diese Hundrasse nicht zu empfehlen. Sie gelten oft als “Problemhunde”, da die Besitzer schnell überfordert werden, auch aufgrund von Beißvorfällen. Lass dich bitte nicht von seinem schönen Aussehen blenden. Sie sind zwar wunderbare Hunde, wurden jedoch speziell für weiten Flächen gezüchtet, um Schafe zusammenzutreiben. Ihre geballte Energie wird die meisten Anfänger überwältigen.

Rottweiler

Der Rottweiler ist eine deutsche und anerkannte Hunderasse. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht, der Rottweiler ist eigentlich ein ruhiger und gutmütiger Hund. Entgegen dem schlechten Ruf wird er gerne auch als ein “Kampfschmuzer” bezeichnet. Doch er ist auch ein wahres Kraftpaket, was er oft selbst vergisst.

Rottweiler
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Daher ist eine gute Erziehung von Beginn an sehr wichtig, damit er lernt, seine Power und sein Temperament zu zügeln. Wer das bei der frühen Erziehung versäumt, wird später große Probleme bekommen, da der Rottweiler dann eher mit dem Besitzer spazieren geht, als umgekehrt. Nicht zu vergessen ist auch, dass der Rottweiler in manchen Bundesländern als ein Listenhund geführt wird und damit per Gesetz als gefährlich eingestuft ist.

Cocker Spaniel

Dieser Hund war ursprünglich ein Jagdhund und heißt offiziell English Cocker Spaniel. Heute ist er eher als ein “Show-Hund” bekannt und wird kaum noch bei der Jagd verwendet. Auch wenn er eher als familienfreundlich und verspielt eingestuft wird, so ist seine Haltung alles andere als “einfach”.

Cocker Spaniel
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Wie alle Jagdhunde hat auch der Cocker Spaniel ein großes Bedürfnis nach viel Bewegung in der Natur. Er braucht Führung und muss gut erzogen werden, sofern man ihn auch einmal von der Leine lassen möchte. Ansonsten ist er schnell verschwunden, sobald er eine Katze oder einen Hasen entdeckt.

Shiba Inu

Der Shiba Inu ist eine Hunderasse, welche ursprünglich zur Jagd gezüchtet wurde. Es ist die älteste und kleinste aller japanischen Hunderassen mit einer jahrhundertealten Geschichte im Heimatland. Dieser Hund wurde früher gezüchtet, um Vögel und Kleinwild zu jagen und gelegentlich auch zur Jagd von Wildschweinen verwendet.

Shiba Inu
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Er wird sich sicherlich freuen und glücklich sein, wenn du von der Arbeit nach Hause kommst, doch er wird dich auch wissen lassen, dass er genug von deiner Anwesenheit hat. Zudem sollte jeder zukünftige Shiba Inu Besitzer wissen, dass ein Shiba niemals als zuverlässig angesehen werden kann, oder nur in einem sehr begrenzten Bereich.

Pudel

Der Pudel ist eine äußerst intelligente und recht alte Hunderasse in verschieden Größen und Farbschlägen. Seine Lebenserwartung liegt bei 12 bis 17 Jahren, was ihn zu einem langlebigen Hund auszeichnet. Wer sich einen Welpen zulegen möchte, sollte dies unbedingt beachten, damit der geliebte Vierbeiner später nicht im Tierheim endet.

Pudel Hund für Anfänger
Der Pudel – Lim Tiaw Leong/shutterstock.com

Wenn man als unerfahrener Hundebesitzer nicht aufpasst, dann kann sich die hohe Intelligenz des Pudels negativ auswirken, da er schnell auch viel “Mist” erlernen kann. Einige Pudel haben zudem immer noch einen sehr starken Jagdtrieb und vor allem die kleineren sind meist bellfreudig, was man nur durch ein gutes Training unter Kontrolle bekommen kann.

Weimaraner

Der Weimaraner ist ein kluger Vorstehhund mit einer starken Ausdauer und einem ausgeprägten Jagdtrieb. Bei einer guten Erziehung kann der wachsame Weimaraner auch eine starke Bindung zu dem Besitzer aufbauen und sich sogar zu einem treuen Familienhund entwickeln.

Weimaraner
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Bei Unterbeschäftigung treten jedoch schnell auch Verhaltensauffälligkeiten auf und er kann damit anfangen, verstärkt zu bellen und Dinge im Haushalt zu zerbeißen. Wer sich einen Weimaraner anschaffen möchte, sollte sich auf ein anspruchsvolles Training, viel Auslauf und Beschäftigung einstellen, sofern er nicht als Jagdhund zum Einsatz kommt.

Bernhardiner

Der Bernhardiner gehört wohl zu den Hunden, die so ziemlich jeder kennt. Ausgestattet mit einem Fässchen um den Hals werden Lawinenopfer in den Alpen gerettet. Dieser gewaltige Vierbeiner wird auch gerne Bärchen genannt. Kein Wunder, denn Rüden können durchaus 100 Kilogramm schwer werden!

Bernhardiner
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Der Bernhardiner ist gelassen und strahlt Ruhe aus. Er braucht aber schon als Welpe eine sehr konsequente Erziehung, denn ein Hund (oder auch Bärchen), der mit 60 bis 100 Kilogramm nicht aufs Wort hört, ist alles andere als ein Spaß. Selbst ein gut durchtrainierter Mann wird so seine Probleme haben, diesen unter Kontrolle zu halten.

Pekingese

Hierbei handelt es sich um einen kleinen, zierlichen Löwenhund aus China. Seit Jahrhunderten wird diese Rasse als Gesellschaftshund gezüchtet und auch heute zählt sie zu den anhänglichen Begleithunden. Sie werden ca. 25 cm groß und wiegen in etwa 5 Kilogramm.

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Wird diese Hunderasse nicht zeitintensiv erzogen, so entwickeln die Löwenhunde ihren eigenen Kopf. Ebenso ist das Fell besonders pflegeintensiv. Darüber hinaus ist der Pekingese auch nicht als Streicheltier für Kleinkinder bekannt, sodass Familien und Anfänger lieber die Finger von dieser Rasse halten sollten. Gerne macht diese Hunderasse durch lautes Kläffen auf sich aufmerksam, sodass auch Nachbarn gestört werden können.

Pit Bull

Ein Pit Bull wurde früher (leider) als ein Kampfhund gezüchtet und bei Hundewettkämpfen eingesetzt. Daher ist es auch keine große Überraschung, dass diese Hunderasse als Listenhunde geführt wird und die Haltung strengen Auflagen unterliegt.

Pit Bull
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In anderen Ländern wird ein Pit Bull hin und wieder sogar als ein Familienhund gehalten, da diese stets tolle Wachhunde sind. In Deutschland und vor allem für Anfänger keine geeignete Hunderasse.

Chow Chow

Der Chow Chow sieht schon fast so aus, wie der perfekte Hund für Familien mit Kindern. Sein Aussehen ähnelt dem eines riesigen Kuschelbären und in der Tat wir eine Chow Chow in seinem Heimatland auch gerne als Bärenhund oder Wolfshund bezeichnet.

Chow Chow
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Diese Hunderasse ist jedoch eher der „Ein-Mann-Hund“. Sie benötigen viel Freiraum und ordnen sich nur sehr ungern anderen unter. Da sind gute Führungsqualitäten gefragt und so ist diese Rasse für Familien mit Kindern eher ungeeignet.

Alaskan Malamute

Der Alaskan Malamute gehört ebenfalls zu den Schlittenhunden und wird oft mit dem Husky verwechselt. In der Tat sehen sich beide sehr ähnlich (und sind es auch).

Alaskan Malamute
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Alaskan Malamute ist eine sehr alte Hunderasse, was in einem Bericht russischer Archäologen von 2017 bestätigt wurde. In Sibirien wurden 9000 Jahre alte Überreste samt einem Holzschlitten gefunden, was auch ein Nachweis der ältesten Rassehundezucht ist.

Dogo Argentino

Der Dogo Argentino ist eine argentinische Dogge mit einer Größe zwischen 60 und 70 cm. In Argentinien ist diese Rasse sehr beliebt, jedoch in Deutschland nicht sonderlich verbreitet. Dieser Hund wird vorwiegend als Jagdhund eingesetzt. Charakterlich zeichnet sich die Dogge durch ein freundliches, selbstbewusstes, sowie durch ein treues und wachsames Auftreten aus.

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Für Anfänger ist diese Hunderasse jedoch nicht geeignet. Dies liegt daran, dass sich der Dogo Argentino nicht mit anderen Hunden versteht. Ebenso bleibt sein Jagdinstinkt mit Tötungsabsicht beibehalten. Dies kann nicht abtrainiert werden.

Aber auch die Pflegeintensität ist nicht zu unterschätzen. Er benötigt eine gute Sozialisierung, sowie sehr viel Beschäftigung.

Dackel

Diese Hunderasse ist auch als Dachshund bekannt. Größere Berühmtheit hat diese Rasse durch den sogenannten „Dackelblick“ erhalten. Mit seinen kugelrunden Augen und seinem liebevollen Blick zaubert er immer wieder ein Lächeln in das Gesicht der Menschen. Ursprünglich wurde dieser Hund im Mittelalter vom Adel als Jagdhund unter der Erde eingesetzt.

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Sie bringen ein großes Selbstbewusstsein mit sich und haben daher auch ihren eigenen Kopf. Aus dem Grund eignet sich diese Art nicht für Anfänger. Sie sind schwer erziehbar und benötigen viel pflege. Vom Wesen her sind sie bindungsunwillig, tapfer und entscheidungsfreudig. Ebenso sind Dackel gegenüber anderen Hunden und Tieren sehr aufmüpfig und aggressiv, da sie ihren Schutz- und Jagdinstinkt ausleben.

Kangal

Kangal-Hunde sind große, sowie kräftige Herdenschutztiere aus der Türkei. Sie werden ca. 65 cm groß und wiegen zwischen 45 und 60 Kilogramm. Ihr Wesen ist geprägt durch Dominanz und Wachsamkeit. Bekannt ist diese Hunderasse vor allem durch seine Robustheit bei geringer Ernährung, sowie durch sein spezielles Rollenverständnis.

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Aus dem Grund sind Anfänger mit dem Kangal oft überfordert, da er sich gegenüber der Familie als ranghöchstes Mitglied durchsetzt. Empfindet er andere Haustiere oder fremde Hunde als Feinde, so zögert er nicht zuzuschlagen. Diese Rasse benötigt sehr viel Auslauf. In einer hektischen Gesellschaft findet sich dieser Hund nicht zurecht, da er sich schnell eingeengt fühlt.

Podenco

In Spanien hat diese Hunderasse eine weite Verbreitung. Sie zeichnen sich vor allem durch die starke Ähnlichkeit zu den Windhunden aus. Die Figur ist schlank und sportlich mit einer Größe oberhalb der Kniehöhe. Im Ursprungsland wird diese Rasse zur Jagd auf Kaninchen eingesetzt.

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Für Anfänger ist er ungeeignet, weil er sich schlecht in eine neue Umgebung einlebt. Er entwickelt schnell seinen eigenen Kopf und lässt sich daher auch schlecht erziehen. Ziehen, Zurren und lautes Kläffen sind nicht ausgeschlossen. Ebenso sollte man den Zweck des Hundes und seine Herkunft nicht vergessen. Durch seine Eigenschaft als Lauf- und Jagdhund ist viel Auslauf, sowie ein großes Grundstück nötig.

Staffordshire Terrier

Diese Terrier stehen in Deutschland auf der Liste der gefährlichen Hunderassen. Ursprünglich wurde der Terrier in England gezüchtet, hat aber mit der Zeit seinen Weg nach Deutschland gefunden. Er wird dabei als Begleithund eingesetzt. Bei dieser Hunderasse handelt es sich um einen lebhaften, mutigen und aufmerksamen Hund mit einer Größe von 45 Zentimetern.

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Der Staffordshire Terrier bringt darüber hinaus ein ausgeprägtes Schutzverhalten mit sich. Feinde werden schnell angegriffen und kalt gemacht. Findet keine ordnungsgemäße Erziehung statt, so treten Verhaltensstörungen auf. Als Haushund ist er ungeeignet, da der Terrier viel Auslastung, körperlich und geistig, benötigt. Daher ist er für Anfänger ungeeignet.

Belgischer Schäferhund

Ausdauernd, kompromiss- und furchtlos. Diese Eigenschaften treffen auf diesen Schäferhund zu. Oft handelt er impulsiv, aber keinesfalls aggressiv. Allerdings weist er große Eifersuchtsprobleme auf, sodass diese Rasse viel Aufmerksamkeit benötigt. Bei der Erziehung ist eine starke Hand erforderlich.

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Bekannt ist der belgische Schäferhund als Hütehund. Oft eingesetzt in der Schafzucht, aber auch als Wach-, sowie als Rettungshund. Wird diese Rasse mental und körperlich nicht richtig ausgepowert, so fühlt sich der Hund schnell einsam und verlassen. Anfänger können mit dieser Aufgabe schnell überfordert sein, da der belgische Schäferhund besonders zeitintensiv ist.

Kaukasischer Owtscharka

Die Aufgabe dieser Hunderasse liegt in der Bewachung von Haus und Hof, sodass man sie zu den Herdenschutzhunden zählt. Seine imposante Größe, sowie seine Stärke sorgen schnell für Dominanz gegenüber fremden Personen. Oft findet man zu dieser Rasse die Synonyme russischer Bärenhund oder kaukasischer Sennenhund.

In seinem Charakter hat er eine starke Eigenheit und Selbstbewusstsein verankert. Innerhalb einer Familie gliedert er sich gänzlich ab und ordnet sich nicht unter. Aus dem Grund benötigt er eine gezielte Erziehung von erfahrenen Hundehaltern. Ebenso ist durch die Dickköpfigkeit des Hundes eine Pflege der Krallen und Ohren nur erschwert möglich, sodass Anfänger hier Probleme haben.

Pyrenäenberghund

Der Pyrenäenberghund hat seinen Ursprung in Frankreich und wiegt in etwa 70 Kilogramm. Sein Charakter zeichnet sich durch eine Selbstständigkeit, sowie durch Ruhe aus. Er ist ein kräftiger, aber gleichzeitig sehr athletischer Hund. Zu seiner Aufgabe gehört es als Wächter und Beschützer aufzutreten.

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Er beschützt seine Herde und ist dabei nicht abgeneigt zu töten. Raubtiere haben es daher schwer gegen ihn anzukommen. Nur durch eine professionelle Hand lässt sich dieser Hund gut erziehen, sodass er zu einem friedlichen und anhänglichen Wesen wird. Anfänger könnten mit dieser Rasse Probleme haben, da der Pyrenäenberghund zur Unabhängigkeit neigt und sich nicht unterordnet.

Irish Setter

Eifrig, intelligent und lernfreudig, so wird der Irish Setter beschrieben. Ursprünglich wurde diese Hunderasse zur Jagd eingesetzt. Und noch heute verfügt er aufgrund dieser Eigenschaft über einen sehr großen Bewegungsdrang. Sein Wesen ist voller Tatendrang und geprägt von Unabhängigkeit.

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Bei einem Spaziergang im Wald kann dieser Hund schnell die Fährte von Wildtieren aufnehmen und diesen nachjagen. Anfänger können aufgrund von Zeitmangel, sowie mangelnder Erfahrung im Umgang mit Jagdhunden schnell überfordert sein. Der Irish Setter ist ein sehr energiereicher, sowie disziplinierter Hund, der die Führung solcher Eigenschaften benötigt.

Fila Brasileiro

Diese Hunderasse ist eine Kreuzung aus Doggen, Mastiff, Bulldog, sowie aus dem Bloodhound. Systematisch wurde diese Rasse erst im Laufe der 50er Jahre gezüchtet. Dabei gehört der Fila zu den Pinscher und Schnauzerhunden. Charakterlich ist dieser Hund besonders stark, ausdauernd und agil, sodass er optimal seine Aufgabe als Wachhund ausüben kann.

Der Schutztrieb, sowie die Verteidigungsbereitschaft des Hundes können für Anfänger anfänglich sehr schwierig sein. Werden diese Eigenschaften nicht in die richtigen Bahnen gelenkt, kann der Fila fremde Hunde schnell verletzten. Ebenso ist der Fila nicht für Kleinkinder geeignet, der er sie fälschlicherweise als Feinde ansehen kann.

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