Katze hustet: Gründe und was zu tun ist

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Bild: @shutterstock.com

Wenn deine Katze hustet, können dafür, wie auch bei uns Menschen, sehr unterschiedliche Ursachen vorliegen. Um die Situation beurteilen zu können, ist es wichtig, ob du noch andere Anzeichen einer Erkrankung beobachten kannst. Wie geht es deinem Tier? Frisst es? Schläft es mehr? Niest es oder kommt Ausfluss aus der Nase? Auch die Häufigkeit, mit der der Husten bei Katzen auftritt, spielt eine entscheidende Rolle.


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Hilfreich für die Abklärung ist es daher, vor eurem Tierarztbesuch zu beobachten, wie oft deine Katze hustet, ob sie dabei würgt oder versucht mit der Pfote etwas aus dem Maul zu befördern, ob sie sich ansonsten normal verhält oder es einen zeitlichen Zusammenhang zum Fressen beziehungsweise zu anderen Aktivitäten gibt.

Ist es ganz sicher Husten bei deiner Katze?

Es gibt einige Symptome, die leicht mit Husten zu verwechseln sind. Beim Niesen beispielsweise wird Luft kräftig durch die Nase ausgestoßen. Dabei sprüht, meistens wässriger, Ausfluss aus den Nasenlöchern und die Katze schüttelt dabei den Kopf.

Würgt die Katze, kommt, im Gegensatz zum Erbrechen, kein Mageninhalt, sondern schleimiger, manchmal schaumiger Auswurf hoch. Ein Hecheln kann Überhitzung bedeuten oder, dass die Katze, wenn dies schon nach kurzer Anstrengung auftritt, ein Herzproblem hat. Dabei ist ihr Maul geöffnet und die Zunge ist ausgestreckt.

Wie oft hustet die Katze?

Ein einmaliger Hustenanfall kann einfach nur bedeuten, dass der Hustenreflex durch einen Reiz ausgelöst worden ist. Katzen (wie alle Säugetiere) verfügen über einen sehr effektiven Mechanismus, um Fremdkörper aus den Atemwegen hinauszubefördern.


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Wie klingt der Husten?

Hört er sich für dich eher trocken oder feucht an? Ist er stimmhaft, röchelt das Tier dabei? Ein trockener Husten mit starkem Würgereiz und anschließendem Abschlucken zeigt sich meist bei Entzündungen der Atemwege, die zu einer Reizung der Schleimhaut führt. Diese löst den oben erwähnten Hustenreiz aus, wodurch es zu anfallartigen Hustenattacken kommen kann.

Ursachen für Husten bei Katzen

  • bakterielle und virale Infektion (Katzenschnupfen)
  • Parasiten (Lungenwurm)
  • eingeatmeter Fremdkörper (Gräser, Grannen)

Katzenschnupfen

Katzenschnupfen bedeutet nicht einfach nur, dass deine Katze einen Schnupfen hat. Es ist eine Infektion, die von einer bestimmten Kombination an Erregern hervorgerufen wird. Der sicherste Schutz gegen diese sehr ansteckende und ernstzunehmende Erkrankung ist die regelmäßige Impfung deines Stubentigers, die gegen die wichtigsten Stämme zweier viraler Komponenten, nämlich Caliciviren und Herpesviren schützt.

Du erkennst, ob es tatsächlich Katzenschnupfen sein könnte daran, dass es deiner Katze sehr schlecht geht, die Augen eitrig verklebt sind und sie gelblich oder grünlich verfärbten Nasenausfluss hat.

Sie will dann nichts oder nur wenig fressen und hat vielleicht auch Fieber. Du hörst sowohl Niesen, als auch, wenn der Schleim in den Rachen rinnt, feuchten Husten. In der tierärztlichen Praxis werden dann oft auch noch wunde Stellen im Mäulchen festgestellt, die natürlich bei der Futteraufnahme Schmerzen verursachen.


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Behandelt wird der tierische Patient üblicherweise mit Entzündungshemmern und einem Antibiotikum, da neben den oben genannten Viren meist auch Bakterien (z. B. Chlamydien) beteiligt sind. Außerdem musst du sicherstellen, dass die Katze genug Futter zu sich nimmt. In der Tierarztpraxis wird dir dabei sicher geholfen! Weiterlesen auf der nächsten Seite.

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