Katze leckt mich die ganze Zeit ab! Das sind die Gründe

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Hilfe, die Katze leckt mich ständig ab! So ergeht es wohl vielen Katzenbesitzern. Doch du wunderst dich vielleicht auch, warum Katzen uns Menschen am Finger oder im Gesicht lecken? Lass uns der Sache in diesem Artikel auf dem Grund gehen.

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Deine Katze leckt dich oder andere Menschen aus vielen unterschiedlichen Gründen ab. Katzen, die zusammenleben und sich gegenseitig vertrauen, lecken und putzen sich untereinander ab. Dies dient zum einen als gegenseitige Fellpflege, aber auch als ein Zeichen der Zuneigung und zur Stärkung der sozialen Bindung untereinander.

Und so wird vermutet, dass eine Katze auch uns Menschen als ein Zeichen der Liebe und Zuneigung putzt, indem sie uns schleckt. Natürlich ist es für uns nur schwer zu verstehen oder den wahren Grund zu erfahren, da wir keine Katzen sind oder diese einfach einmal fragen können.

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Katze leckt mich ab – Gründe und Bedeutung

Katze leckt mich ständig ab
Katze leckt mich ab – Pinterest Pin

Während es eine Form der Schmeichelei und Zuwendung sein kann, so hat das Lecken einer Katze immer noch das Potenzial, übermäßig oder störend auf den Menschen zu wirken.

Es ist also wichtig, die spezifischen Gründe für dieses Katzenverhalten zu verstehen, damit du die Aufmerksamkeit deiner Mieze angemessen steuern kannst, wenn deine Haut einmal eine Pause benötigt. Hier sind die häufigsten Gründe, warum Katzen dich oder andere Menschen ständig lecken:

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Katze leckt dich als Zeichen der Zuneigung

Du zeigst deiner Katze Liebe und Zuneigung, indem du sie streichelst und kraulst. Und so solltest du in dem meisten Fällen auch das Lecken deiner Katze verstehen.

Es ist ein Liebesbeweis und sie zeigt dir damit, dass sie dich mag und dir vertraut. Du bist ein Mitglied ihrer Familie. Sie säubert dich instinktiv indem sie dich leckt und schleckt, wie ihre Mutter sie einst säuberte, als sie noch ein Kätzchen war.

Deine Katze möchte Aufmerksamkeit

Manche Katzen lecken oder beißen uns sogar, um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen. Meistens bedeutet es, dass sie einfach nur gestreichelt werden wollen oder spielen möchten.

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Katze leckt mich ab – aus Angst und Stress

Doch manchmal kann dies auch ein Zeichen von Angst oder Stress sein. So lecken und pflegen sich Fellnasen ständig auch, um Ängste zu lindern und Stress abzubauen.

In manchen Fällen sogar soweit, bis kahle Stellen am Körper einer Katze entstehen. Daher kann deine Fellnase dich auch lecken, um sich selbst zu trösten. Wenn dir dünne Bereiche im Fell auffallen oder du sogar kahle Stellen entdeckst, dann solltest du mit einem Tierarzt sprechen.

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Es ist durchaus möglich, dass sie krank ist oder Stress sie überlastet. Achte auf ihre Körperhaltung und Körpersprache, während sie dich leckt.

Wenn sie dabei angespannt wirkt, einen unruhigen Eindruck macht und nicht aufhört, dann solltest du der Sache genauer auf dem Grund gehen.

Territorium markieren durch lecken

Die meisten Menschen wissen, dass Katzen durch das Urinieren ihr Territorium sowie ihr Eigentum markieren. Doch dies ist nicht die einzige Weise. Auch das Lecken sowie Kopfreiben sind Möglichkeiten für Fellnasen, dich als ein Teil ihres Eigentums zu markieren.

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Wenn ein Stubentiger dich ständig leckt oder sich an dir reibt, dann möchte er mithilfe von Gerüchen alle fremden Katzen wissen lassen, dass du zu einer anderen Katze gehörst.

Sie schmeckt etwas Interessantes

Ein weiterer und guter Grund für das ständige Lecken ist, dass du ihr einfach nur gut schmeckst! Vielleicht hast du etwas auf deinen Arm verschüttet oder deine Creme schmeckt ihr besonders gut.

Katzen mögen es auch, Salz zu lecken. Und Salz bildet sich auf eine natürliche Weise durch das Schwitzen auf unserer Haut. Meine Katze zum Beispiel leckt mich vor allem im Sommer ständig ab.

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Die Zunge einer Katze

Die Zunge einer Fellnase ist mit winzig kleinen Widerhaken bedeckt, die zum einen als Kamm dienen, wenn eine Katze sich oder andere putzt und pflegt. Durch die Widerhaken in der Zunge können Samtpfoten einfach Schmutz und lose Haare aus ihrem Fell “bürsten”.

Die nach hinten gerichteten Haken dienen zudem auch als eine Art Raspel, um Fleisch von Knochen zu lösen. Nach dem Gebrauch wird die Zunge dann am Rachen abgestreift und so gereinigt.

Dadurch kommt es übrigens auch vor, dass Katzen manchmal ganze Haarbüschel nach der Pflege ausspucken können.

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Während die Widerhaken für eine Katze sehr nützlich sind, so erzeugen sie auch dieses kratzige und unangenehme Gefühl auf unserer Haut.

Einer Katze das Lecken abgewöhnen

Beim Lecken von Menschen geht es einer Katze meistens nur um Zuneigung und emotionale Nähe. Daher kann es schwierig werden, sie davon abzuhalten, ohne deine Beziehung zu ihr zu gefährden.

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Man liest oft, dass man sich etwas auf die Haut auftragen sollte, was die Katze nicht mag. Die Grundidee ist, dass die Fellnase den Geschmack nicht mag und in Zukunft die Hautstellen nicht mehr leckt.

Dies kann jedoch auch eine unerwünschte Wirkung haben, da die Katze diese unangenehme Erfahrung mit dir in einer allgemeinen Weise in Verbindung bringt und sich so von dir distanzieren könnte.

Das gleiche gilt auch für jede Art von Bestrafung. Deine Katze will dir nichts Böses, sondern dir nur ihre Zuneigung zeigen. Somit gibt es auch keinen Grund sie zu bestrafen, nur weil sich ihre Zunge unangenehm auf deiner Haut anfühlt.

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Schließlich kann das dein Haustier ja nicht wissen! Ich hatte eine Katze, die es geliebt hat mit mir zu kuscheln und mein Gesicht zu lecken.

Ich hatte einfach mein Gesicht von ihr weggedreht und entweder meinen Hinterkopf zum Kuscheln angeboten, sie gestreichelt oder gebürstet, sodass sie einfach nur das Streicheln genossen hatte und so aufhörte mich zu lecken.

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Wenn das nicht funktioniert, dann versuche einfach wegzugehen, wenn das Lecken übermäßig wird oder dich stört. Mit etwas Geduld und Konstanz sollte deine Samtpfote lernen, dass sie dich durch ihre Versuche nur verscheucht.

Lenke deine Katze ab, wenn sie dich ständig leckt

Sobald du merkst, dass deine Katze zum schlecken ansetzt, dann kannst du sie auch einfach „hinterlistig“ mit einem Spielzeug ablenken und ihr so eventuell das Lecken mit der Zeit abgewöhnen.

Spielen ist generell gut. Es hält sie fit, gesund und hilft ihr auch dabei, Stress abzubauen. Wenn deine Schmusekatze es mit dem ablecken übertreibt, dann kann dies definitiv unangenehm werden und man kann schnell die Geduld verlieren.

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Beschädige jedoch nicht deine soziale Beziehung mit deiner Fellnase, indem du sie wegschubst, sie anschreist oder sogar schlägst. Sie meint es nur gut und hat es einfach nicht verdient, dafür schlecht behandelt zu werden.

Wenn du das ablecken nicht als unangenehm empfindest, dann lass sie doch einfach machen! Auch deine Katze liebt es, wenn jemand Fürsorge für sie aufbringt.

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Streicheln, kraulen und bürsten hat dieselbe soziale Funktion für die Katze, wie das Lecken. Was sind deine Erfahrungen? Lass es uns in den Kommentaren wissen!

1 Kommentar

  1. Hallo! Mein Name ist Judith, ich bin 39 Jahre jung. Ich habe zwei Hauskatzen! Einen neunjährigen Garfield (roter Kater) und Katja ist zwei Jahre alt! (grau getigert) Garfield leckt mich gerne am Hinterkopf ab wenn ich auf dem Balkon sitze auf meinem alten Sessel, den Garfield übrigens sehr liebt. Er sitzt dann meistens hinter mir auf der Lehne und schleckt mich wie verrückt! Ich genieße sein Schlecken regelrecht denn es ist für mich mit sehr kurzen Haaren wie eine Massage! Katja, meine kleine streift mir immer an den Beinen wenn sie was futtern möchte! Ich kann genau erahnen was der eine will oder Garfield fordert quasi Leckerli auf Komando. Immer wenn er in der Küche ist, lautstark miaut und das ist ein besonderes Miau… Dann möchte er Leckerli! Ich bin so glücklich, dass ich die beiden habe! Garfield stuppst mich auch oft mit seinem Kopf, dann möchte er gestreichelt und gekrault werden. Garfield ist erst seit er 8 Jahre alt war zu mir gekommen aus schlechten Verhältnissen… Katja habe ich dazu geholt weil ich das Gefühl hatte das Garfield sich alleine langweilt! Die beiden sind beide kastriert! Es sind Wohnungskatzen und sie sind im Sommer überwiegend auf dem Balkon! Natürlich mit Fallschutznetz gesichert!
    Auch war Garfield am Anfang sehr aggressiv und hatte Probleme mit der Verdauung! Katja ist ne kleine freche, sie ist ordentlich auf Zack! Manchmal streiten sich die beiden dann gibt’s wieder Küsschen auf die Nasen.. Es ist echt ein tolles Gefühl alles richtig gemacht zu haben! Sie waren von Anfang an Wohnungskatzen! Leider wohne ich im zweiten Stock eines Mehrfamilien Hauses und vor dem Haus ist eine viel befahrene Straße.. zum Balkon raus ist viel Natur, Bäume wo die Vögel zwitschern… Abends kommen die Fledermäuse.. ein Highlight für meine Samtpfoten!

    Ein Auszug wie auch so ein Katzenleben sein kann… Liebe Grüße aus NRW von Katzenmama und Freundin Judith 😘

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