Katzen zusammenführen: Katze und Kätzchen in einem Haushalt

So verhält sich das Kätzchen

Kätzchen und junge Katzen erkunden ihre Umgebung, sind meist neugierig und verspielt. Es gibt aber auch die ruhige Sorte, die gerne allein bleibt und empfindlich auf neue Situationen, Tiere und Menschen reagiert. Ein „zickiges“ Verhalten ist keine Seltenheit.

Jetzt ist Feinfühligkeit gefragt. Damit sie sich an uns gewöhnen und auch das ältere Tier mit dem nötigen Respekt begegnen, sind Regeln ein Muss. Weil die kleinen Wesen so süß wirken und unsere Herzen im Sturm erobern, wecken sie automatisch den Beschützerinstinkt in uns.

Wichtig ist, dass die erwachsene Katze nicht darunter leidet, ihre Habseligkeiten behalten darf und nicht auf unsere Wertschätzung verzichten muss, weil sie nur noch eine geteilte Aufmerksamkeit erhalten.

Katzen zusammenführen läuft gewaltig schief – was tun?

Natürlich kann es passieren, dass das Kennenlernen im Desaster endet. Schließlich handelt es sich bei den Samtpfoten um natürlich konkurrierende Tiere. Das sollte uns trotzdem nicht abschrecken, auch wenn wir unsere Entscheidung zunächst bezweifeln. Wer merkt, dass die kleinen Tiger sich auch nach mehreren Tagen noch nicht leiden oder riechen können, sollte ihnen die Gelegenheit bieten, dass sie das jeweilige Verhalten der Konkurrenz kennenlernen dürfen.

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Offene Zimmertüren, jedoch verschlossene Käfige – eine Option, um sich gegenseitig und in Ruhe beobachten zu können. Auf diese Weise merken beide Tiere, dass keine Gefahr vom anderen Tier ausgeht und sie sogar Spielgefährten werden könnten. Spielerisches Verhalten und eine enge Kameradschaft sind jedoch nicht ein „Muss“ bei ihnen. Viele Tiere bleiben lieber für sich, stören sich aber bald nicht mehr an der Anwesenheit eines neuen Lebewesens.

Und was ist mit dem „Welpenschutz“?

Wir Menschen gehen häufig davon aus, dass Babys einen besonderen Welpenschutz genießen. Bei Katzen ist es etwas anders: Sobald das Kätzchen reif ist und nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, ist es schnell vorbei mit der Geborgenheit und Sicherheit für die Kleinsten.

Es handelt sich auch hierbei um ein typisches Merkmal der meisten Katzen. Deshalb können wir also nicht im Allgemeinen davon ausgehen, dass ein Katzenbaby besonders herzlich von einer erwachsenen Katze begrüßt wird. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.

Tipp: Wer sich vor der Situation fürchtet, auf eine neue Katze jedoch nicht verzichten möchte, kann sich im Tierheim umschauen. Der Vorteil ist, dass die samtweichen Tiger bereits sozialisiert sind. Andere Tiere sind also keine fremdartige Überraschung für sie.

Umso wahrscheinlicher ist ein gelassenes Verhalten von Kätzchen, die nicht aus einer isolierten Umgebung kommen, sondern sich auch in Gesellschaft wohlfühlen. Plus: Die „heimatlosen“ Tiere freuen sich natürlich über ein neues Zuhause, wenn wir sie liebevoll aufnehmen und ihnen eine sichere, vertrauensvolle Umgebung bieten. Ob sie charakterlich mit unserer erwachsenen Katze harmonieren, sollten wir jedoch nicht außer Acht lassen.

Checkliste für die alte und neue Katze:

  • mögliche Krankheiten kennen
  • Impfungen vornehmen lassen
  • Spielzeug, Futternäpfe, Decken, Kamm/Bürste besorgen
  • Schlafplatz einrichten
  • Kennenlernen erst durch Beschnuppern einleiten
  • Katzen die nötige Aufmerksamkeit schenken, nicht zu kurz kommen lassen

Fazit zu Katzen zusammenführen

Ein Kätzchen mit einer erwachsenen Katze zusammenführen – eine Herausforderung, die mit der richtigen Vorbereitung kein Hindernis sein dürfte. Katzenfreunde sollten sich darüber bewusst werden, dass ein eifersüchtiges Verhalten zu Beginn ganz normal ist. Die niedlichen Haustiger reagieren meist empfindlich auf die neue Situation und markieren ihr Revier. Ist die erste Phase des Kennenlernens überstanden, kann eine harmonische Zeit mit den niedlichen Wesen beginnen.

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