Hunderasse Siberian Husky: Eine detaillierte Rassenbeschreibung

Siberian husky hunderasse portrait

Der Siberian Husky (sibirischer Husky) ist eine schöne und bekannte Hunderasse, er ist ein athletischer Hund mit hoher Ausdauer und Arbeitsfreude. Wenn du einen aktiven Haushalt und viel Zeit hast, dann könnte der Siberian Husky ein wunderbarer Begleiter für dich sein. Diese Hunderasse kann auch gut mit Kindern auskommen, solange der Hund richtig trainiert und sozialisiert wird.

Der Siberian Husky ist ein mittelgroßer Arbeitshund mit einem dichten Fell, der ursprünglich aus dem Nordosten Sibiriens stammte und eine Lebenserwartung von 12 - 15 Jahren hat. Sibirische Huskies wurden als Schlittenhunde gezüchtet, um schwere Lasten über weite Strecken und unter harten Bedingungen zu ziehen. Seine blauen oder mehrfarbigen Augen und seine markanten Gesichtszüge tragen zur Attraktivität dieser aus Sibirien stammenden Rasse bei. Obwohl es sich hier um energiereiche und manchmal intensive Hunde handelt, können Huskys bei richtigen Pflege, Aufmerksamkeit und Erziehung liebevoll und sanft sein. 

Steckbrief Siberian Husky

Herkunft:
Sibirien/USA
FCI Gruppe:
Funktion:
Arbeitshund
Lebenserwartung:
12 - 15 Jahre
Gewicht:
20 kg - 28 kg
Höhe:
53 cm - 60 cm
Charakter:
intelligent, 
freundlich, 
aufmerksam
Fell:
mittellang,
alles von weiß bis schwarz

Geschichte

Siberian Husky Rasse

Siberian Husky - Sergey Lavrentev/shutterstock.com

Der Siberian Husky ist einer der bekanntesten Arbeitshunde überhaupt, der seinen Ursprung aus dem nördlichen Siebiren hat. 

Die genaue Geschichte des Husky ist nicht relativ unbekannt, DNA-Tests haben jedoch bestätigt, dass sie zu den ältesten Hunderassen gehören.

Er wurde schon vor über 1000 Jahren von Nomaden als ein Arbeitshund eingesetzt und war für die damaligen Völker unentbehrlich. Vor allem auch als Schlittenhunde, dies damals das einzige Transportmittel war.

Er soll aber auch schon damals ein beliebter Familienhund gewesen sein, welcher den Kindern auch als eine Wärmequelle bei den eisigen Temperaturen diente.

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Der sibirische Husky wurde später während des Goldrausches nach Alaska importiert und breitete sich anschließend in Kanada und den unteren Vereinigten Staaten aus. 

Der bekannteste unter ihnen war bisher Balto. Ein Husky, der ein Held wurde.

Rassenbeschreibung

Junger Husky Welpe

Junger Husky - Sbolotova/shutterstock.com

Dieser mittelgroße Arbeitshund besitzt viel Kraft und Ausdauer. Huskies sind bemerkenswerte Tiere und ihre Fähigkeit zu lernen ist atemberaubend.

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Sie sind sehr intelligente, arbeitswillige Hunde und exzellente Schüler - wenn sie es denn wollen. So ist ein Husky auch meistens recht einfach zu trainieren.

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Sie lieben es zu spielen und werden sich ein Lieblingsspielzeug besorgen. Dieses Spielzeug, das ihnen als Belohnung gegeben wird, macht es leicht, sie zu trainieren.

Ein Siberian Husky hält jedoch nicht viel von absoluter Gehorsamkeit und ist nicht wirklich unterwürfig. Die Eigenständigkeit eines Huskies sollte somit geschätzt und respektiert werden.

Sie haben zudem einen starken und natürlichen Jagdtrieb. Daher solltest du einen Husky nur mit Vorsicht ableinen, da sie gerne auf Jagd gehen und Wild verfolgen.

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Es macht ihnen nämlich überhaupt nichts aus, sich für eine Weile außerhalb deiner Sichtweite aufzuhalten. Sie haben einen guten Orientierungssinn, sowie eine gute Nase und finden so immer zurück.

Auch andere Tiere, wie Katzen oder kleine Haustiere werden gerne gejagt und als ein Snack angesehen.

junger husky blaue augen

Die tollen Hunde lieben Kinder und sind sehr geduldig mit ihnen und eignen sich daher auch für Familien, sofern diese ihn täglich und vor allem ausgiebig beschäftigen können.

Doch aufgrund ihrer Freundlichkeit und einer hohen Schwelle zu beißen eignen sie sich nicht als Wachhunde. Sie bellen zudem recht selten, dafür aber heulen sie oft und gerne.

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Dies ist wohl auf dem Wolf zurückzuführen. Sie sind dem Wolf übrigens optisch auch sehr ähnlich.

Ein sibirischer Husky ist definitiv kein Hund für Menschen, die einen ruhigen Hund suchen, mit dem sie sich abends einfach nur auf die Couch niederlassen können.

Aber für die Menschen, die ein aktives Leben führen und einen neuen Begleiter und Freund suchen, der Kinder liebt, die Gäste freundlich begrüßt und viel Bewegung liebt, für die ist ein Siberian Husky eine tolle Hunderasse.

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Persönlichkeit, Charakter und Wesen

Siberian Husky Welpe

Husky Welpe - Sbolotova/shutterstock.com

Ein sibirischer Husky ist ein wahres Rudeltier, welches einen starken Anführer benötigt. Dies hat den Vorteil, dass er sich leicht erziehen lässt, solange man es richtig macht.

Man sollte nicht überrascht sein, wenn ein Husky von Zeit zu Zeit seinen Halter testet und versucht, die Kontrolle zu übernehmen.

Dabei sollte man keineswegs aufdringlich sein oder den Hund dafür gar bestrafen. Ein guter Hundebesitzer mit Führungsqualitäten weiß, wie er sich als ein Anführer durchzusetzen hat.

Einen Hund warten zu lassen ist eine der besten Möglichkeiten, um als Hundebesitzer seine eigene Führungsrolle zu etablieren.

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Behalte stets die Kontrolle über sein Futter, sein Spielzeug sowie die Leckerchen, die sich bestens als Waffe eignen.

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Den Charakter eines Siberian Husky kann man mit freundlich, sanft und gehorsam beschreiben.

Vor allem Gehorsamkeit und Lenkbarkeit war früher besonders wichtig, damit die Schlittenhunde auf Kommando hörten und einen Schlitten nicht dorthin zogen, wohin sie es wollten.

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sibirischer husky schlittenhunde

Schlittenhunde - Melinda Nagy/shutterstock.com

Zudem waren die Fahrer oft unterschiedliche Personen und so war es ebenfalls wichtig, dass die Huskies freundlich und sanft Fremden gegenüber waren. Auf diese Eigenschaften wurde bei der Zucht viel Wert gelegt.

Sibirische Huskies sind somit sehr soziale und liebe Hunde und werden für ihre Freundlichkeit und Sanftheit oft verehrt. Doch genau diese Eigenschaften machen sie zu sehr schlechten Wachhunden.

Diese Hunde sind Fremden, Einbrechern und anderen Hunden gegenüber nicht übermäßig misstrauisch oder aggressiv.

Sie neigen vielmehr dazu, jeden zu lieben und möchten am liebsten jedem ihre Talente zeigen oder einfach nur spielen.

Sibirische Huskies bellen zudem nur sehr selten, was für viele als eine gute Nachricht klingt. Doch anstatt zu bellen, genießen sie es zu heulen und zu singen.

Dies kann oft mit dem Nachbarn für Ärger sorgen und ist auch ein weiter Grund, warum sich ein Husky nicht für eine Wohnung eignet.

Ein Husky benötigt zwar nicht viel Platz zum leben, doch er braucht täglich ausreichend Bewegung.

Viel Bewegung!

Ein Siberian Husky hat extrem viel Lebensfreude und es ist jedes Mal für ihn, wenn er das Haus verlassen darf, als wäre es das Erste mal in seinem Leben.

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Und so braucht diese sehr aktive Hunderasse viel Aktivität und Bewegung, um glücklich und auch gesund zu leben.

Durch den natürlichen Bewegungsdrang lieben Huskies lange Spaziergänge, Wanderungen, joggen oder Fahrradfahren. Hauptsache, sie können viel laufen und rennen.

Die Augen eines sibirischen Huskies

zwei sibirian huskies

Zwei Huskies - Sbolotova/shutterstock.com

Die Augen des Husky sind mandelförmig und kommen in den Farben eisblau, dunkelblau, braun oder in bernsteinfarben vor.

Einige Huskies, wie der links auf dem Bild, können ein blaues und ein braunes Auge haben.

Besonders die eisblauen Augen faszinieren die Menschen und man bekommt die ganze Zeit zu hören, wie schön doch ihre Augen sind.

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Blauäugige Hundeaugen sind übrigens lichtempfindlicher als andere, genauso wie es bei Menschen vorkommt.

Fell

husky fellwechsel

Fellwechsel beim Husky - Konstantin Zaykov/shutterstock.com

Mach dich darauf gefasst, dass ein Husky Haare verliert, eine Menge Haare! Vor allem während des Fellwechsels, wie oben auf dem Bild.

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Wenn du Hundehaare in deinem Haus nicht tolerieren kannst, dann solltest du dir keinen Husky zulegen.

Andere Husky Rassen im Überblick

Der Siberian Husky ist wohl die bekannteste Rasse des Huskies, es gibt jedoch viele andere verschiedene Rassen, darunter den Alaskan Malamute, den Alaskan Husky und den Samojede.

Ich werde dir kurz diese drei Rassen erläutern. Es gibt zwar viele mehr, ich möchte jedoch nur die drei hier kurz ansprechen.

Der Alaskan Malamute

Alaskan Malamute Husky

Alaskan Malamute - Reggie Lee/shutterstock.com

Der Malamute ist Alaskas offizielles Maskottchen. Diese Husky-Rasse wurde dazu benutzt, um dem Menschen Gesellschaft zu leisten und Schlitten durch das arktische Gelände zu ziehen.

Der Malamute unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht vom Siberian Husky. Einige dieser Unterschiede können durch die Tatsache festgestellt werden, dass der Malamute größer und schwerer ist als der Siberian Husky.

Das unverwechselbare Aussehen des Malamute umfasst braune Augen und einen breiten Kopf mit weit voneinander entfernten Augen.

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Diese Huskies haben einen buschigen Schwanz und sie kräftig gebaut.

Da er einen langes und dickes Fell hat, ist es sehr wichtig zu wissen, wie man sich im Sommer um einen Alaskan Malamute kümmert.

Du musst sicherstellen, dass sein Fell richtig gepflegt wird, um einen Hitzschlag zu vermeiden.

Der Alaskan Husky

Der Alaskan Husky ist ein toller Begleiter und sehr aufmerksam. Während der Malamute und der Siberian Husky als reinrassig anerkannt wird, so wird der Alaskan Husky nicht offiziell als eine eigenständige Rasse anerkannt.

Diese Husky-Rasse unterscheidet sich im Aussehen. Sie sind langbeinige, schlanke Hunde, mit spitzen Ohren und einen Schwanz, der sich über den Rücken kräuselt.

Diese Hunde haben im Allgemeinen braune Augen. Sie sind größer als der Siberian Husky, der eine Wolfs-ähnliche Erscheinung hat. Der Alaskan Husky zeichnet sich besonders durch seine Schnelligkeit aus.

Samojede

Samojede Husky

Samojede Husky - anetapics/shutterstock.com

Der Samojede ist eine von der FCI als eine eigenständige Hunderasse anerkannt. Die Rasse wurde nach den Samojedischen Völkern aus Sibirien benannt, die diese Hunde verwendet haben.

Sie sind sehr kraftvolle, ausdauernde Hunde mit viel Selbstvertrauen. 

Sein besonderes Merkmal ist sein Lächeln, welches durch seinen ungewöhnlichen Gesichtsausdruck entsteht und sein langes, weißes Fell.

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