8 Dinge, die Katzen besonders lieben

Was mögen oder gar lieben Katzen? Sie sind intelligente und wundervolle Vierbeiner, doch sprechen können sie nicht mit uns Menschen, um uns von ihren Vorlieben zu erzählen. In der Regel lieben Katzen viele Dinge, die auch wir Menschen zu schätzen wissen. Eine leckere Mahlzeit, ein Nickerchen auf der Couch oder einfach nur geliebt zu werden.

Dabei ist eine Katze nicht einfach nur eine Katze. Jede Samtpfote ist ein Unikat mit einer einzigartigen Persönlichkeit. Wie bei uns Menschen können manche Dinge heute interessant und aufregend sein, doch vor allem mit zunehmendem Alter verändern sich nicht nur unsere Vorlieben, sondern auch die einer Katze.

Es gibt aber auch einfache Sachen, die für uns Katzenliebhaber nicht so offensichtlich sind, doch so gut wie von allen Katzen geliebt werden. Daher stellen wir dir hier 8 Dinge vor, die Katzen mögen und welche du auch einfach umsetzen kannst, um nicht nur deine Katze glücklich zu machen, sondern auch das Vertrauen und die Freundschaft zu stärken.

1. Katzen lieben Pflege

Fellpflege bei Katze
Fellpflege @shutterstock.com

Es ist kein großes Geheimnis, dass Katzen sehr reine Tiere sind. Doch hast du gewusst, dass sie ca. die Hälfte ihrer Wachstunden damit verbringen, sich zu pflegen?

So ist es recht offensichtlich, dass die Pflege für Katzen nicht nur sehr wichtig ist, sondern sie es auch mögen und wertschätzen. Nun, was kannst du als Katzenbesitzer tun? Ganz einfach!

Bewaffne dich mit einer Katzenbürste. Schenke deiner geliebten Katze täglich deine volle Aufmerksamkeit und unterstütze sie bei ihrer täglichen Fellpflege. Nicht jede Katze liebt es, von Menschen gepflegt zu werden. Doch meistens entwickelt sich schnell durch die gemeinsame Zweisamkeit ein tägliches Ritual.

2. Katzen lieben es zu schlafen

Schlafende Katze
Schlafende Katze @shutterstock.com

Katzen schlafen nicht nur gerne, sondern fast doppelt so lange wie alle anderen Säugetiere. Im Schnitt kommt eine Katze auf 15 – 16 Stunden Schlaf pro Tag. Ja! Sie verschlafen gut 60 Prozent ihres Lebens.

Hauskatzen sind in der Regel bestens versorgt und müssen ihr Futter nicht in der Wildnis suchen und jagen. Somit hat deine Samtpfote eine Menge freie Zeit, die sie für ein Nickerchen an einem gemütlichen Ort nutzt.

Doch besonders gerne schläft sie an einem warmen und sicheren Platz in deiner Nähe. Darum solltest du deine Fellnase ruhig in deinem Bett schlafen lassen, wenn sie es denn möchte. Sie wird es sicherlich mögen und auf ein paar Katzenhaare mehr kommt es auch nicht drauf an.

Eine gute Idee wäre zudem, eine Art Liegekissen im Bett oder in der Nähe bereitzustellen. Aber auch ein einfacher Karton unter dem Bett kann eine Hauskatze sehr glücklich machen.

Doch solltest du auch wissen, dass sich eine Katze ihren Schlafplatz selbst aussucht. Wenn du viel Geld für einen Katzenkorb oder eine Hängematte ausgibst, dann bedeutet dies noch lange nicht, dass die Katze diese auch mögen und akzeptieren wird.

3. Katzen mögen fließendes Wasser

katze trinkt aus wasserhahn
Katze trinkt am Wasserhahn – GrashAlex/shutterstock.com

Dir ist vielleicht schon einmal aufgefallen, dass deine Katze gerne fließendes Wasser trinkt, anstatt aus dem Wassernapf. Manchmal wird sogar das Wasser aus der Toilette von der Mieze bevorzugt, was nicht nur bei uns Menschen einen Ekel auslöst, es kann auch für die Katze gefährlich werden, da in den meisten Reinigern giftige Chemikalien stecken.

Doch was ist mit dem fließenden Wasser? Nun, Katzen lieben es meistens aus fließenden Gewässern zu trinken, da Fließgewässer in der Regel nicht nur sauberer sind, sondern auch besser schmecken.

Zudem sind Katzen Charaktertiere. Wenn ihnen etwas am Wassernapf nicht passt, dann wird sich deine Samtpfote eine Alternative suchen. Generell empfehlen wir, einer Hauskatze mehrere Wasserquellen zur Verfügung zu stellen.

Wichtiger Tipp: Katzen trinken in der Wildnis nicht an den Stellen, an denen sie fressen. Daher sollte eine Wasserquelle nie direkt neben dem Fressnapf platziert werden.

Ideal wäre es, in jeden Raum eine Wasserschüssel bereitzustellen. Deine Samtpfote wird nicht nur schnell gefallen daran haben, durch die Wohnung zu laufen und nach den verschieden Wasserstellen zu suchen, sie wird auch mehr Wasser zu sich nehmen, was wiederum gut für ihre Gesundheit ist.

Doch noch besser wäre es, einen Trinkbrunnen aufzustellen, falls deine Katze gerne fließendes Wasser trinkt. Die kleine Wasserfontäne aus dem Trinkbrunnen ist zum einen viel interessanter als eine langweilige Wasserschüssel, zum anderen ermuntert es dein Haustier, mehr und regelmäßiger zu trinken.

4. Katzen lieben es zu kratzen

katze am kratzbaum
Katze am Kratzbaum – Dora Zett/shutterstock.com

Kratzen gehört nicht nur zu den natürlichen Bedürfnissen einer Katze, sie liebt es auch. Dabei schärft sie nicht nur ihre Krallen, denn das Kratzen an verschieden Gegenständen und Oberflächen hilft ihr auch dabei, sich zu entspannen. Kein Wunder also, dass sie eine Menge Freude daran hat, deine Couch oder andere Möbel zu zerkratzen.

Abhilfe kann oft ein Kratzbaum oder Kratzmatte schaffen. Ob sie diese Gegenstände auch akzeptiert und benutzt, ist nicht immer gewährleistet, da auch der Geruch, das Material und der Standort eine Rolle spielen.

Oft ist es hilfreich, wenn du deiner Fellnase etwas auf die Sprünge hilfst. Ziehe dabei die Pfote deiner Katze vorsichtig von oben nach unten über den neuen Kratzbaum. Ein bis zweimal täglich üben und dein Stubentiger sollte recht schnell begreifen, für was der neue Gegenstand gut ist.

5. Katzen spielen gerne

Katze spielt
Katze spielt – @shutterstock.com

Katzen gelten nicht nur als verspielt, sie sind es definitiv auch und das aus einem guten Grund. Sie müssen spielen! Junge Kätzchen üben bereits früh gewisse Verhaltensweisen, die sie früher für die Jagd benötigten: Beobachten, Anschleichen, Klettern, Jagen, Springen und Beißen.

Im Spiel kräftigt deine Katze ihre Muskeln, sie trainiert ihre Sinne und lernt, wo die Grenzen des machbaren sind. Jagen müssen die meisten Fellnasen heute nicht mehr, doch es sind ihre natürlichen Triebe, die du als Katzenbesitzer nicht vernachlässigen darfst.

Trainiere mit deiner Samtpfote das Balancieren, indem du sie für ein Leckerchen vom Stuhl zu Stuhl springen lässt, oder auf einer Stange laufen. Biete deiner Katze auch genügend Versteckmöglichkeiten in der Wohnung an.

Selbst ein leerer und einfacher Karton ist bestens geeignet. Katzen lieben es, sich zu verstecken und wenn es dann noch in der “Katzenhöhle” raschelt, dann wird keine Samtpfote der Welt dem geheimnisvollen und dunklen Loch widerstehen können.

Zudem solltest du ihr genügend Katzenspielzeug zur Verfügung stellen, damit sie sich täglich beschäftigen und austoben kann. Es macht ja auch Spaß, mit einer Katze zu spielen oder einfach nur ihre eleganten Bewegungen zu beobachten.

6. Katzen lieben es zu beobachten

Samtpfoten sind ja generell von allem angezogen, was sich bewegt. Egal, ob als potenzielle Beute oder einfach zum Spaß, sie lieben es. Ist dir schon einmal aufgefallen, dass deine Katze stundenlang am Fenster sitzt, um zum Beispiel Vögel zu beobachten?

Ich hatte mich selbst einmal gewundert, warum meine Hauskatze morgens immer vor dem Fenster saß, selbst wenn es während der Winterzeit noch dunkel war. Eines Tages ist mir aufgefallen, dass ein Kater sie auf der anderen Seite des Fensters besuchte. Er kam jeden Morgen vorbei, um nach ihr zu sehen. Ein Rendezvous!

Daraufhin habe ich ihr eine Hängematte für das Fenster besorgt. Sie liebte es und lag stundenlang vor dem Fenster. Man sollte jedoch darauf achten, dass ein Platz am Fenster möglichst auf der Schattenseite liegt, damit deine Katze nicht ständig der Sonne ausgesetzt ist.

7. Ein Spaziergang mit deiner Samtpfote

Dies solltest du nur mit einer Freigängerkatze ausprobieren, doch die Wahrscheinlichkeit, dass sie es mögen wird, ist groß. Ähnlich wie mit einem Hund kannst du eine Runde mit deiner Mieze um dein Haus oder Grundstück drehen.

Dies solltest du nur in der Umgebung machen, die sie bereits kennt. Verlasse das Haus mit deiner Fellnase und laufe ein paar Meter voraus. Falls sie dir noch nicht folgt, dann bleibe stehen, gehe in die Hocke und rufe sie zu dir. Ein paar Streicheleinheiten werden ihr signalisieren, dass sie alles richtig gemacht hat.

Laufe erneut ein paar Meter weiter und wiederhole das Ganze, falls sie noch etwas verwirrt ist und dir nicht folgt. Sie sollte schnell lernen, dass du mit ihr zusammen in ihrem Revier eine Runde drehst.

Sie wird die gemeinsamen Spaziergänge nicht nur lieben, es fördert auch die soziale Bindung mit deiner Samtpfote. Nimm dir die Zeit und probiere es einfach einmal aus!

8. Deine Katze liebt dich

ist eine katze das richtige haustiier

Auch, wenn Katzen als Einzelgänger dargestellt werden, sie brauchen nicht nur deine Liebe und Aufmerksamkeit, sondern lieben auch dich als Besitzer. Auf ihre eigene Art und Weise.

Dazu gehört, dass du nicht ständig und eindringlich zu ihr spricht oder ihr lange in die Augen schaust. Was Katzen nicht mögen haben wir hier im Anschluss für dich zusammengefasst.

Jedenfalls sind sie sehr ruhige Tiere, welche eher über die Körpersprache und das Miauen kommunizieren. Du solltest deinen Haustiger auch nicht grundlos zu dir rufen oder sie ständig hochheben. Wenn du sie rufst, dann sollte immer eine positive Handlung folgen. Sei eine kurze Streicheleinheit, ein Leckerchen oder Futter.

Respektiere auch, dass eine Katze ihre Ruhe und Abstand benötigt. In der Regel liebt sie es, sich in deiner Nähe aufzuhalten, doch manchmal eben ohne Körperkontakt. Wenn sie mit dir kuscheln möchte, dann wird sie von alleine auf dein Schoß kommen. Dafür musst du sie nicht ständig hochheben.

Ich weiß, es ist schwer zu widerstehen, aber versuche es zumindest einmal und gib deiner Samtpfote den nötigen Abstand. Sie wird es sicherlich mögen und dir schon mitteilen, wann wieder Zeit für eine Runde kuscheln ist. Nun werden wir herausfinden, was unsere geliebten Katzen nicht mögen!

8 Dinge, die Katzen nicht mögen

Nachdem wir erfahren haben, was Katzen lieben, stellt sich nun die Frage, was sie nicht mögen! Wir werden den Dingen hier auf de Grund gehen. Haustiere gelten gemeinhin als anpassungsfähige Geschöpfe. Gehst du immer gut mit ihnen um und lässt ihnen zudem eine gesunde Pflege zukommen, dann fressen sie dir sozusagen aus der Hand. 

Dies gilt besonders für Hunde, die sogar ein Bier schlabbern würden, wenn sie damit Herrchens Wohlgefallen erhaschen (Alkohol ist nichts für Tiere). Katzen sind da in vielerlei Hinsicht anders gestrickt. Erstens sehen Katzen die Wohnung als ganz die ihre an und zweitens, sie zeigen auf ihre spezielle Art, was ihnen mundet, gefällt oder schier komplett gegen den Strich zu gehen scheint. 

Was Katzen nicht mögen

was-katzen-nicht-mögen
Bild: @shutterstock.com

Hier die 8 wichtigsten Dinge, die dein Stubentiger so rein gar nicht mag. Mach dich schlau und lerne deine Samtpfote Schritt für Schritt besser kennen – zum Wohle von dir und deiner Katze.

1. Die Sinne der Katze sind hochempfindlich

Katzen hören sehr gut und besitzen zudem ein feines Näschen. Ihre Sehkraft macht so manchen Mensch neidisch und der Tastsinn, unterstützt von den Schnurrbarthaaren, funktioniert in fast jeder Situation einwandfrei.

Da die tierischen Sinne so „scharf eingestellt“ sind, reagieren Katzen leicht schreckhaft bis abwehrend, wenn du eine bestimmte Tonlage überschreitest oder sie bzw. ihre Augen zu grellem Licht ausgesetzt sind.

2. Zimmerpflanzen, die Katzen nicht mögen

Gerade Freigängerkatzen sind gewohnt, sich an dem Grün der Gärten zu laben. Viele Stubentiger fressen gerne Gras, nicht etwa um ihren Hunger zu stillen, wie man vielleicht denken möchte. Die Graszufuhr gilt der Reinigung des Magens von zum Beispiel Fellhaaren, die bei der Pflege in den Magen gelangten.

Wenn du deine Katze genau beobachtest, stellst du fest, dass dein Haustier das halbverdaute Gras erbricht und sich somit von Fellresten oder auch anderen unverdaulichen Partikeln befreit. Dein Wollknäuel findet, um es auf den Punkt zu bringen, alle Grünpflanzen, auch Zimmerpflanzen, spannend und interessant. So kann aus Neugier eine Art Anknabberlust entstehen, welche die arglose Samtpfote dazu verführt, von Grüngewächsen zu naschen.

Doch Achtung: Das kann zu bösen Verdauungsstörungen bis hin zu leichten Vergiftungen führen, denn nicht alle Zimmerpflanzen sind zahm. Folgende Zimmerpflanzen solltest du als Katzenbesitzer unbedingt meiden:

  • Lilien (können zu Nierenversagen führen)
  • Monstera Deliciosa bzw. Fensterblatt (kann Schmerzen auslösen)
  • Tulpen (enthalten besonders in der Zwiebel die Giftstoffe Tulipalin A und Tulipalin B)
  • sowie beispielsweise Orchideen (können zu Reizungen führen)
  • und Aloe Vera (Appetitlosigkeit und Vergiftung können die Folge sein).
  • Weihnachtsstern

Des Weiteren gibt es Pflanzen, die der Haustiger einfach nur nicht mag, weil sie sein süßes Näschen beleidigen. Darunter finden sich beispielsweise Lavendel, starke Gewürze wie etwa Pfeffer, Nelken, Zitronen und Orangen. Wir empfehlen hier sogenanntes Katzengras.

3. Spray und Parfum sind nichts für Stubentiger

Bild: @shutterstock.com

Was eine echte Samtpfote ist, empfindet nahezu alle Fremdgerüche als störend. Ganz besonders verachtet Sie Raumsprays oder Parfum. Was für dich beispielsweise herrlich duftet, löst bei deiner Fellnase vielleicht einen heftigen Niesreiz aus. Deiner Katze stinken Gerüche, die sie von ihrer Fährte abbringen und ihre Nase blockieren.

Nimmt die Katze einen Fremdgeruch wahr, wird sie versuchen, der frisch gewaschenen Decke, dem eingesprühten Sofa oder dem Kissen ihren ureigenen Duft aufzudrängen. Ganz natürlich Katze eben! Nebenbei stehen manche Raumsprays unter Verdacht, die Atemwege von Haustier und Mensch empfindlich zu reizen.

Natürliche Reinigungsprodukte mit wenig Chemie sorgen gleichfalls für Sauberkeit und frischen Geruch – nur eben gesundheitsfreundlicher und oft auch dezenter.

4. Diese Gerichte verachten Katzen

Bild: @shutterstock.com

Entweder, deine Samtpfote mag den Odeur des Fresschens, oder sie lehnt es nach nur wenigen Sekunden kategorisch ab. Was die Katze anfangs mag, ist aber noch lange kein Garant für die Zukunft.

Manchmal hängen Gefallen und totale Ablehnung von der Frische der angebotenen Leckereien oder aber auch von dem Gemüts- und Gesundheitszustand deines pelzigen Freundes ab. Dennoch gibt es tatsächlich Katzennahrung und Lebensmittel, die Katzen gerne meiden, die allerdings auch manchmal nicht wirklich gut für die Gesundheit der Katze sein können.

Grundsätzlich sollte man wissen: die Milchtrinkende Katze war lange Zeit nicht aus den Köpfen der Menschen herauszubekommen. Eine Katze, die beispielsweise früh von der Mutter weggenommen wurde, kam nur ganz wenig mit der speziellen Aufbaumilch (welche unserer Voll- oder H-Milch kaum gleicht) in Kontakt.

Das Verdauungssystem des Kätzchens konnte sich also nicht an eine normale Milchaufnahme gewöhnen. Solch ein Stubentiger wird im späteren Verlauf mit Verdauungsschwierigkeiten zu kämpfen haben, da sein Magen-, Darm-Trakt so rein gar nichts mit der Milch anzufangen weiß.

Das Resultat kann Durchfall sein. Da die Milch eh zu Fett für das Tier ist, solltest du eher bei klarem Leitungswasser bleiben. Das verträgt dein Wollknäuel am besten. Gewürz- sowie Kräuterhaltige oder süße Lebensmittel verscheuchen jede Samtpfote. Ebenfalls ist deinem Kätzchen ätherisch duftende Kost zu wider. Gib deiner Katze immer nur Frischware zu fressen.

Da die Katze noch vor dir merkt, wann das Fresschen ungenießbar ist, solltest du gerade im Sommer das Verhalten deiner Fellnase richtig deuten und das Katzenfutter eh nie länger als wenige Stunden ungekühlt anbieten, denn nichts ist für dein Haustier schlimmer, als unangenehm duftende Kost. Das stinkt der Katze und sie lehnt es ab.

5. Wasser ist nicht gleich Trinkwasser

Mache selbst den Test und erneuere das Trinkwasser mal nur alle zwei Tage. Du stellst fest, die Katze wird dran schnuppern, vielleicht sogar kurz ihre Zunge mit dem kühlen Nass benetzen, aber trinken wird sie es nicht.

Daher empfehlen wir dir generell, mindestens einen Trinkbrunnen für deine Katze bereitzustellen. Wir haben hier schon einmal geschrieben, dass Katzen besonders fließendes Wasser mögen. 

Eine kleine Wasserfontäne aus dem Brunnen ist auch viel interessanter für die Mieze als eine langweilige Wasserschüssel. Zudem ermuntert es dein Haustier, mehr und regelmäßiger Wasser zu trinken. Falls deine Katze jedoch plötzlich viel mehr Wasser trinkt, dann kann dies auch auf eine Erkrankung hindeuten.

Dein Stubentiger steht auf Sauberkeit, besonders wenn es um die Bereiche „Essen und Trinken“ geht. Und das ist auch gut so, denn schnell können sich im stehenden Trinkwasser gefährliche Keime bilden.

Das Gleiche gilt auch für das Fresschen. Also pass bitte immer gut auf, was du deiner Fellnase servierst. Abgelaufene Katzennahrung oder Kost ohne Verfalldatumsangabe meidest du am besten. Sicher ist sicher!

6. Wie wünschen sich Fellnasen das Katzenklo?

Wenn wir eben über Sauberkeit bei Lebensmitteln sprachen, dann gehört das Thema „Katzenklo“ einfach dazu, denn jede Mieze, die säuft und frisst, muss irgendwann, wie wir Menschen auch, auf die Toilette. Gehen wir mal davon aus, dass dein pelziger Kamerad im Haus bleibt und dort auch sein Geschäft erledigt. Wenn dem so ist, solltest du dringend darauf achten, dass das Katzenklo immer sauber ist. 

Nichts hassen Katzen mehr als überfüllte, übel riechende Katzenstreu. Sie selbst verbuddeln ihre Not unter der Streu, aber erwarten gleichzeitig von dir, dass du dich am besten gleich um die Entsorgung kümmerst. 

Da sind Herr und Frau Katze sehr penibel. Kommst du dieser Verantwortung nämlich nicht schnell genug nach, weigern sie sich rigoros, diese Katzentoilette weiterzunutzen. Du kannst dir denken, was dann passiert! Schön ist anders.

7. Katzen finden Hunde uncool

Hund und katze vertragen sich nicht
Artem Avetisyan/shutterstock.com

Wächst dein Kätzchen nicht von klein auf mit Hunden auf, werden Hund und Katze wahrscheinlich nie Freunde, denn der Hund deutet die Körpersprache und die Bewegungsabläufe der Katze grundlegend falsch und umgekehrt. Dies führt nahezu automatisch zu Ablehnung und Aggression auf beiden Seiten. Doch wie man hört, soll es hier und da auch Ausnahmen geben.

8. Bade nie eine Katze

Bild: @shutterstock.com

Sind Katzen wirklich wasserscheu oder ist das einer der vielen Legenden, die nur bedingt oder gar nicht stimmen? Katzen mögen Wasser tatsächlich nicht allzu sehr. Menschen, die ihre Katze baden, tun ihr in der Regel nichts Gutes. Es ist absoluter Stress für dein Haustier.

Zudem schadest du unter Umständen der Haut bzw. dem Fell der Katze. Wenn eine Katze gebadet werden muss, dann wirklich nur, wenn sie total verschmutzt nach Hause kommt.

Ansonsten reicht es oft aus, Dreckschüppchen mit einem geeigneten Katzenkamm oder einer sanften Bürste auszukämmen. Die Fellpflege übernimmt eine gesunde Katze lieber selbst. Und du musst zugeben: Das bekommt sie ganz ohne Hilfe perfekt hin.

Was Katzen nicht mögen – Fazit

Es gibt viele Dinge, die deine Samtpfote überhaupt nicht mag oder die auch gefährlich für deine Fellnase werden können. Wir haben hier nur einige wichtige Beispiele aufgeführt.

Wenn du dir mal unsicher bist, ob deine Katze ein bestimmtes Lebensmittel verträgt oder ob deine neue Zimmerpflanze zur Katze passt, dann wende dich gerne an deinen nächstgelegenen Tierfachhandel oder einfach direkt an den Tierarzt deines Vertrauens. Deine Katze wird es dir mit einem langen, gesunden Katzenleben danken!

Diese Themen über Katzen könnten dich ebenfalls interessieren:

5 thoughts on “8 Dinge, die Katzen besonders lieben”

  1. ..Meine Katzen lieben es im Bett zu schlafen..Dafür habe ich extra ein Doppelbett..Sie schnurren in den verschiedeNoten Tönen dabei..oder Verstecken in den Schränken..Auch so ein Highlight..Nur das Bürsten mögen sie so gar nicht..Da suchen Sie gern das Weite..

  2. Hallo Anna,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Das freut uns zu hören.

    Liebe Grüße an dich und deine Fellnasen!

  3. Wir besitzen einen Maine Coon Mix, diese Rasse ist für zwei Eigenschaften bekannt. Zum einen sind es sehr sehr große plüschige, wunderschöne Katzen und sie sind stark auf Menschen fixiert. Unser Angelo benimmt sich dazu manchmal mehr wie ein Hund als wie eine Katze. Zum Beispiel geht er gerne mit mir in den Keller, während ich etwas suche oder die Wäsche aufhänge, inspiziert er alle zugänglichen die Räume. Bin ich dann fertig, rufe ich ihn, er kommt und wir gehen zusammen wieder nach oben. Er hat noch zwei weitere ausgefallene Eigenheiten, er apportiert gerne. Das kam ganz von alleine und ist auch nach acht Jahren immer lustig wenn wir mit ihm spielen. Was aber richtig krass ist, er klaut! Aber so richtig, er ist Freigänger und nimmt aus den umliegenden Gärten alles mit was er schleppen kann. Das schafft er dann über eine Katzenleiter bis in den ersten Stock in unsere Wohnung. Manchen Morgen finden wir seine Beute im Flur oder Wohnzimmer. Hier noch ein Auszug der “Geschenke”: Hundespielzeug, Reste der Silvesterraketen, Kinderschuhe und Kinderbekleidung sowie Kinderspielzeug, Postkarten, massenhaft Gartenhandschuhe, alte Putzlappen, Baseballkappen, zerknüllte Brotzeittüten, Stoffpuppen, Damenunterwäsche, Damenhosen, Haloweendeko, Winterhandschuhe und Stirnband…………… Wir waren damit sogar in der Zeitung!

  4. Als mittlerweile 80ig-jähriger Rentner finde ich immer noch viel Spaß an Katzengeschichten. Wegen
    meines Alters verzichte ich schweren Herzens auf eine Katze. Dafür nehme ich sehr gerne eine Katze
    in Pflege – es fällte mir halt stets sehr schwer, sie wieder abzugeben.
    Zum Glück wohne ich in einer Katzengegend und es hat sich herumhesprochen, daß ich ein Katzenfreak
    bin. Ich wünsche mir noch lange Gesundheit, damit ich noch oft lange Fellnasen beherbergen kann.

  5. Hallo Peter,
    Schöner Artikel 🙂 Katzen sind einfach liebe Familienmitglieder und/oder Wegbegleiter. Ich liebe meine zwei Tiger sehr und erfreue mich jeden Tag erneut, wie sie spielen oder welchen neuen Schlafplatz sie nun wieder gefunden haben 😉
    Alles Gute, Nadja

Leave a Comment