8 Dinge, die Katzen nicht mögen

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Was mögen Katzen nicht? Eine wichtige Frage, die sich viele Katzenbesitzer schon einmal gefragt haben. Wir werden den Dingen hier auf de Grund gehen. Haustiere gelten gemeinhin als anpassungsfähige Geschöpfe. Gehst du immer gut mit ihnen um und lässt ihnen zudem eine gesunde Pflege zukommen, dann fressen sie dir sozusagen aus der Hand. 

Dies gilt besonders für Hunde, die sogar ein Bier schlabbern würden, wenn sie damit Herrchens Wohlgefallen erhaschen(Alkohol ist nichts für Tiere). Katzen sind da in vielerlei Hinsicht anders gestrickt. 

Erstens sehen Katzen die Wohnung als ganz die ihre an und zweitens, sie zeigen auf ihre spezielle Art, was ihnen mundet, gefällt oder schier komplett gegen den Strich zu gehen scheint. 

Was Katzen nicht mögen

Hier die 8 wichtigsten Dinge, die dein Stubentiger so rein gar nicht mag. Mach dich schlau und lerne deine Samtpfote Schritt für Schritt besser kennen – zum Wohle von dir und deiner Katze.

1. Die Sinne der Katze sind hochempfindlich

Katzen hören sehr gut und besitzen zudem ein feines Näschen. Ihre Sehkraft macht so manchen Mensch neidisch und der Tastsinn, unterstützt von den Schnurrbarthaaren, funktioniert in fast jeder Situation einwandfrei.

Da die tierischen Sinne so „scharf eingestellt“ sind, reagieren Katzen leicht schreckhaft bis abwehrend, wenn du eine bestimmte Tonlage überschreitest oder sie bzw. ihre Augen zu grellem Licht ausgesetzt sind.

2. Zimmerpflanzen, die Katzen nicht mögen

Gerade Freigängerkatzen sind gewohnt, sich an dem Grün der Gärten zu laben. Viele Stubentiger fressen gerne Gras, nicht etwa um ihren Hunger zu stillen, wie man vielleicht denken möchte. 

Die Graszufuhr gilt der Reinigung des Magens von zum Beispiel Fellhaaren, die bei der Pflege in den Magen gelangten.

Wenn du deine Katze genau beobachtest, stellst du fest, dass dein Haustier das halbverdaute Gras erbricht und sich somit von Fellresten oder auch anderen unverdaulichen Partikeln befreit. 

Dein Wollknäuel findet, um es auf den Punkt zu bringen, alle Grünpflanzen, auch Zimmerpflanzen, spannend und interessant. So kann aus Neugier eine Art Anknabberlust entstehen, welche die arglose Samtpfote dazu verführt, von Grüngewächsen zu naschen.

Doch Achtung: Das kann zu bösen Verdauungsstörungen bis hin zu leichten Vergiftungen führen, denn nicht alle Zimmerpflanzen sind zahm. Folgende Zimmerpflanzen solltest du als Katzenbesitzer unbedingt meiden:

  • Lilien (können zu Nierenversagen führen)
  • Monstera Deliciosa bzw. Fensterblatt (kann Schmerzen auslösen)
  • Tulpen (enthalten besonders in der Zwiebel die Giftstoffe Tulipalin A und Tulipalin B)
  • sowie beispielsweise Orchideen (können zu Reizungen führen)
  • und Aloe Vera (Appetitlosigkeit und Vergiftung können die Folge sein).
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Des Weiteren gibt es Pflanzen, die der Haustiger einfach nur nicht mag, weil sie sein süßes Näschen beleidigen. Darunter finden sich beispielsweise Lavendel, starke Gewürze wie etwa Pfeffer, Nelken, Zitronen und Orangen.

3. Spray und Parfum sind nichts für Stubentiger

Was eine echte Samtpfote ist, empfindet nahezu alle Fremdgerüche als störend. Ganz besonders verachtet Sie Raumsprays oder Parfum.

Was für dich beispielsweise herrlich duftet, löst bei deiner Fellnase vielleicht einen heftigen Niesreiz aus. Deiner Katze stinken Gerüche, die sie von ihrer Fährte abbringen und ihre Nase blockieren.

Nimmt die Katze einen Fremdgeruch wahr, wird sie versuchen, der frisch gewaschenen Decke, dem eingesprühten Sofa oder dem Kissen ihren ureigenen Duft aufzudrängen.

Ganz natürlich Katze eben! Nebenbei stehen manche Raumsprays unter Verdacht, die Atemwege von Haustier und Mensch empfindlich zu reizen.

Natürliche Reinigungsprodukte mit wenig Chemie sorgen gleichfalls für Sauberkeit und frischen Geruch – nur eben gesundheitsfreundlicher und oft auch dezenter.

4. Diese Gerichte verachten Katzen

Entweder, deine Samtpfote mag den Odeur des Fresschens, oder sie lehnt es nach nur wenigen Sekunden kategorisch ab.

Was die Katze anfangs mag, ist aber noch lange kein Garant für die Zukunft. Manchmal hängen Gefallen und totale Ablehnung von der Frische der angebotenen Leckereien oder aber auch von dem Gemüts- und Gesundheitszustand deines pelzigen Freundes ab.

Dennoch gibt es tatsächlich Katzennahrung und Lebensmittel, die Katzen gerne meiden, die allerdings auch manchmal nicht wirklich gut für die Gesundheit der Katze sein können.

Grundsätzlich sollte man wissen: die Milchtrinkende Katze war lange Zeit nicht aus den Köpfen der Menschen herauszubekommen. Eine Katze, die beispielsweise früh von der Mutter weggenommen wurde, kam nur ganz wenig mit der speziellen Aufbaumilch (welche unserer Voll- oder H-Milch kaum gleicht) in Kontakt.

Das Verdauungssystem des Kätzchens konnte sich also nicht an eine normale Milchaufnahme gewöhnen. Solch ein Stubentiger wird im späteren Verlauf mit Verdauungsschwierigkeiten zu kämpfen haben, da sein Magen-, Darm-Trakt so rein gar nichts mit der Milch anzufangen weiß.

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Das Resultat kann Durchfall sein. Da die Milch eh zu Fett für das Tier ist, solltest du eher bei klarem Leitungswasser bleiben. Das verträgt dein Wollknäuel am besten.

Gewürz- sowie Kräuterhaltige oder süße Lebensmittel verscheuchen jede Samtpfote. Ebenfalls ist deinem Kätzchen ätherisch duftende Kost zu wider. Gib deiner Katze immer nur Frischware zu fressen.

Da die Katze noch vor dir merkt, wann das Fresschen ungenießbar ist, solltest du gerade im Sommer das Verhalten deiner Fellnase richtig deuten und das Katzenfutter eh nie länger als wenige Stunden ungekühlt anbieten, denn nichts ist für dein Haustier schlimmer, als unangenehm duftende Kost.

Das stinkt der Katze und sie lehnt es ab.

5. Wasser ist nicht gleich Trinkwasser

Mache selbst den Test und erneuere das Trinkwasser mal nur alle zwei Tage. Du stellst fest, die Katze wird dran schnuppern, vielleicht sogar kurz ihre Zunge mit dem kühlen Nass benetzen, aber trinken wird sie es nicht.

Daher empfehlen wir dir generell, mindestens einen Trinkbrunnen inklusive Aktivkohlefilter*(bei Amazon) für deine Katze bereitzustellen. Wir haben hier schon einmal geschrieben, dass Katzen besonders fließendes Wasser mögen. 

Eine kleine Wasserfontäne aus dem Brunnen ist auch viel interessanter für die Mieze, als eine langweilige Wasserschüssel. Zudem ermuntert es dein Haustier, mehr und regelmäßiger Wasser zu trinken. 

Dein Stubentiger steht auf Sauberkeit, besonders wenn es um die Bereiche „Essen und Trinken“ geht. Und das ist auch gut so, denn schnell können sich im stehenden Trinkwasser gefährliche Keime bilden.

Das Gleiche gilt auch für das Fresschen. Also pass bitte immer gut auf, was du deiner Fellnase servierst. Abgelaufene Katzennahrung oder Kost ohne Verfalldatumsangabe meidest du am besten. Sicher ist sicher!

6. Wie wünschen sich Samtpfötchen das Katzenklo?

Katzen mögen nicht
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Wenn wir eben über Sauberkeit bei Lebensmitteln sprachen, dann gehört das Thema „Katzenklo“ einfach dazu, denn jede Mieze, die säuft und frisst, muss irgendwann, wie wir Menschen auch, auf die Toilette.

Gehen wir mal davon aus, dass dein pelziger Kamerad im Haus bleibt und dort auch sein Geschäft erledigt. Wenn dem so ist, solltest du dringend darauf achten, dass das Katzenklo*(von Amazon) immer sauber ist. 

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Nichts hassen Katzen mehr als überfüllte, übel riechende Katzenstreu. Sie selbst verbuddeln ihre Not unter der Streu*(von Amazon), aber erwarten gleichzeitig von dir, dass du dich am besten gleich um die Entsorgung kümmerst. 

Da sind Herr und Frau Katze sehr penibel. Kommst du dieser Verantwortung nämlich nicht schnell genug nach, weigern sie sich rigoros, diese Katzentoilette weiterzunutzen.

Du kannst dir denken, was dann passiert! Schön ist anders.

7. Katzen finden Hunde uncool

Wächst dein Kätzchen nicht von klein auf mit Hunden auf, werden Hund und Katze wahrscheinlich nie Freunde, denn der Hund deutet die Körpersprache und die Bewegungsabläufe der Katze grundlegend falsch und umgekehrt. 

Dies führt nahezu automatisch zu Ablehnung und Aggression auf beiden Seiten. Doch wie man hört, soll es hier und da auch Ausnahmen geben.

8. Bade nie eine Katze!

Sind Katzen wirklich wasserscheu oder ist das einer der vielen Legenden, die nur bedingt oder gar nicht stimmen?

Katzen mögen Wasser tatsächlich nicht allzu sehr. Menschen, die ihre Katze baden, tun ihr in der Regel nichts Gutes. Es ist absoluter Stress für dein Haustier.

Zudem schadest du unter Umständen der Haut bzw. dem Fell der Katze. Wenn eine Katze gebadet werden muss, dann wirklich nur, wenn sie total verschmutzt nach Hause kommt.

Ansonsten reicht es oft aus, Dreckschüppchen mit einem geeigneten Katzenkamm oder einer sanften Bürste*(von Amazon) auszukämmen. Die Fellpflege übernimmt eine gesunde Katze lieber selbst. Und du musst zugeben: Das bekommt sie ganz ohne Hilfe perfekt hin.

Was Katzen nicht mögen – Fazit

Es gibt viele Dinge, die deine Samtpfote überhaupt nicht mag oder die auch gefährlich für deine Fellnase werden können. Wir haben hier nur einige wichtige Beispiele aufgeführt.

Wenn du dir mal unsicher bist, ob deine Katze ein bestimmtes Lebensmittel verträgt oder ob deine neue Zimmerpflanze zur Katze passt, dann wende dich gerne an deinen nächstgelegenen Tierfachhandel oder einfach direkt an den Tierarzt deines Vertrauens.

Deine Katze wird es dir mit einem langen, gesunden Katzenleben danken!

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5 Kommentare zu „8 Dinge, die Katzen nicht mögen“

  1. Eine Katze sollte man nur bis zu einem gewissen Grad erziehen. Und wenn, mit Liebe, Respekt for der Katze (ist keine Puppe) und mit Spiel verbunden. Ich habe zwei Katzen mit unterschiedlichem Charkater. Sie haben ihren eigenen Kopf. Ist auch gut so.

    1. Peter | alles-Haustier

      Hallo,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Katzen und auch alle anderen Tiere sollten immer respektiert und auch mit Respekt behandelt werden. Da stimmen wir dir vollkommen zu. Und wenn Katze mal etwas nicht mag, dann wird sind dafür schon ihre Gründe haben. Aufzwingen sollte man niemanden etwas. Auch einer Katze nicht.

      Liebe Grüße.

  2. Beim Trinken gibt es schon mal Ausnahmen. Im Sommer verweigern meine 4 Katzen das dargebotene saubere Wasser im Napf und versorgen sich lieber draußen im Teich oder aus einem alten Blecheimer. Geschadet hat es noch nie. Verhindern kann ich es auch nicht. Die alte Katze ist somit schon 17 Jahre alt bei bester Gesundheit.

  3. Monika Weddern

    Genau das habe ich bei meinen 2 Katzen auch beobachtet, der Gartenteich und auch Gießkannen sind doch viel interessanter, als frisches Wasser was immer bereit steht und geschadet hat es noch nie.

    1. Peter | alles-Haustier

      Hallo Monika,

      vielen Dank für Dein Kommentar. Wir wünschen Dir und Deinen zwei Katzen alles Gute!

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