Was mögen Hunde nicht?

Was Hunde nicht mögen
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Hast du dich auch schon einmal gefragt, was Hunde nicht mögen? Sie gelten als freundliche Familientiere. Zudem wissen gerade ältere Menschen die Gesellschaft der extrem anpassungsfähigen Schnüffelnase zu schätzen.


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Manchmal verschmelzen Hund und Mensch so sehr, dass der Tierhalter beginnt, seinem Hund zu ähneln. Dennoch, bei aller Hundeliebe und bei aller Anpassungsfreude des Hundes, so gibt es doch Verhaltensweisen und Dinge, die die Spürnase so ganz und gar nicht an Herrchen und Frauchen leiden mag. Was Hunde nicht mögen, sogar ablehnen und dementsprechend widerborstig darauf reagieren, erfährst du hier.

1. Ein Hund lässt sich kaum zum Menschen umerziehen

hunde zum verlieben
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Was Hunde nicht mögen, ist eine Vermenschlichung. Manch ein gutes Mütterlein meint, ihr verschmustes Hundekind sollte vielleicht eine schicke Frisur bekommen. Dem nicht genug: So eine Halskette oder eine rosafarbene Strähne machen auch viel daher.

Dabei gibt es wenig zu lachen, erst recht nicht, wenn die etwas egoistisch oder egozentrisch veranlagte Tierhalterin das liebe Hündchen gleich noch in den Puppenwagen packt und mit ihm spazieren geht. Da kratzt sich so mancher Fachmann am Kopf und fragt sich, ob dieses Verhalten noch gesund sein kann.

Für das Haustier ist es jedenfalls pures Gift, denn die empfindliche Haut des Hundes nimmt solche Färbe- oder Parfumieraktionen recht übel. Schwere Allergien können die Folge sein. Und die Schnüffelnase leidet an Körper und Seele. Knurrt das Hündchen plötzlich sein Frauchen an oder macht sein Geschäft mitten auf den gepflegten Teppich, weiß die Hundebesitzerin hoffentlich, wo sie dran ist und hört mit diesen albernen und zudem schädlichen Spielchen auf!

2. Die Ernährung deiner Spürnase muss tiergerecht sein

Appetitlosigkeit wegen Schmerzen beim Hund
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So manch ein Tierhalter denkt: Was der Mensch gut verträgt, erfreut auch das Verdauungssystem von Struppi und Co. Was Hunde überhaupt nicht mögen oder besser gesagt, erst gar nicht vertragen, sind stark gewürzte Lebensmittel, Alkoholika, Süßwaren und natürlich verdorbene Kost.

Denke bitte immer daran, dass die Nahrung deiner Schnüffelnase auch vom Alter des Tieres abhängig ist. Junge Tiere erhalten ein anderes Fresschen als adulte Tiere bzw. Senioren. In gut sortierten Tiergeschäften findest du die richtige Kost für schier jeden Hundegeschmack und jede Altersklasse. Zudem gibt es Nahrung für Hunde mit hoher Allergieneigung oder sonstigen Erkrankungen.

Hier sind die Inhaltsstoffe genau auf die Befindlichkeit des Tieres abgestimmt. Solltest du unsicher sein, was deine Hunderasse verträgt, frag einfach im Fachgeschäft oder beim Tierarzt nach – denn wer sein Tier liebt, füttert es richtig!

3. Langeweile auf Spazierwegen

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Wohl kennst du das Gefühl grenzenloser Langeweile. Nun stell dir kurz vor, du hättest jeden einzelnen Tag deines Lebens stets das gleiche Programm. Nie könntest du etwas anderes tun, als Aufstehen, Arbeit oder Schule, Essen und Schlafengehen.


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Nach einer Weile würdest du mit hoher Wahrscheinlichkeit die Wände hochgehen und dir vor Verzweiflung die Fingernägel abkauen. Genauso oder so ähnlich geht es deinem Vierbeiner, wenn du mit ihm täglich dieselbe Strecke abläufst.

Auch ein Haustier, und hier besonders der Hund, braucht Abwechslung. Bekommt er sie nicht oder nur selten, fristet er ein trauriges Dasein, und dies wiederum schlägt sich auf das Gemüt des sonst so lebensfrohen Hundes nieder.

Um es deutlich auf den Punkt zu bringen: Hunde mögen öde Spaziergänge nicht! Gib deiner Spürnase immer wieder etwas Neues zum Schnüffeln und Entdecken. Nimm Spielzeug (Ball oder Stock) mit auf euren Trip und lass ihn danach jagen.

Auch Leckerlis dürfen auf einem langen Marsch nicht fehlen. Fiffi liebt es, zwischendurch von dir verwöhnt zu werden. Nimm dir jeden Tag eine andere Route vor und baue kleine Überraschungen mit ein.

Du wirst sehen, dein Hund wird dich dafür vergöttern und ein langes Hundeleben erreicht dein Haustier auf diesem Weg am aller ehesten – denn Glück und Gesundheit liegen beim Tier, wie übrigens beim Menschen auch, sehr nah beieinander. Weiter auf der nächsten Seite!

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